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15.04.14 14:07 Alter: 6 Jahre

Saisonrückblick 2013/2014 – De Düwels

Kategorie: Neues vom Düwel

 

Der Klassenerhalt ist geschafft. Aber wer hätte im Vorwege gedacht, dass sich die Saison so entwickelt? Die Vorzeichen waren allerdings schon alles andere als gut. Nahezu die komplette Vorbereitung verlebten wir mit einer ziemlichen „Rumpftruppe“. Es fehlte permanent an Personal, größtenteils auch nachvollziehbar – sei es durch Krankheit oder beruflich bedingt. Wir hatten uns einiges vorgenommen, zwei Varianten standen zur Auswahl – die mit „wir wollen mit 100% dabei sein“ oder „wir wollen hier Handball spielen“.

 

In keiner dieser Variante war die Rede vom Tabellenplatz 11 oder 14. Allerdings war es der 9. Spieltag, der uns auf genau diesen Tabellenplatz fallen ließ. Nach dem Remis als Auftakt gegen Duvenstedt war noch alles in Ordnung – man kann mal ein erstes Spiel mit Punkteteilung beenden. Wir gerieten dann aber nach und nach immer häufiger unter die Räder, wenngleich auch einige Spiele denkbar knapp endeten und durchaus als Knackpunkte bezeichnet werden könnten. Die Partien gegen DHK Flensborg und Ellerbek hätten bei anderem Ausgang doch einiges bewegt, nicht nur in der Tabelle.

 

Allerdings kam dann noch das Verletzungspech hinzu: Hinne und Urns erwischte es mittendrin, kleinere Wehwehchen sorgten bei anderen Mitstreitern ebenso wie anderweitige krankheitsbedingte Ausfälle für eine weitere Dezimierung der Truppe. Der Tiefpunkt war dann nicht etwa nach der Heimniederlage gegen den TSV Hürup erreicht – gegen den ersten Konkurrenten Duvenstedt hagelte es zu Beginn der Rückrunde eine 5-Tore-Niederlage vor heimischer Kulisse. Dies war gleichzeitig Wendepunkt und Warnsignal. Steffen zeigte die Größe und alarmierte Kai Nielsen mit der Bitte um Unterstützung. Dieser folgte unserem Ruf – glücklicher Weise. Steffen konnte sich damit viel mehr auf seine spielerischen Fähigkeiten besinnen. Gleichzeitig nahm das Training und auch einige taktische Grundzüge wieder mehr Form an.

 

Die Spiele gegen Wift, Hohn und vor allem Pauli konnten wir gewinnen und uns damit etwas aus der bedrohlichen Zone entfernen. Zwei Rückschläge gab es dann wieder gegen die Flensburger Top-Teams, ehe wir mit den Kantersiegen gegen die SG Hamburg-Nord und den Preetzer TSV die direkten Konkurrenten in die Schranken weisen konnten. Mit dem Sieg gegen die Tabellennachbarn aus Westerrönfeld war dann alles safe – dennoch konnten wir dem Tabellenzweiten in der drittletzten Partie noch ein Bein stellen. Der Rest war dann nur noch Nomenklatur, auch wenn die beiden letzten Partien noch anders hätten aussehen dürfen. Wer hätte damit gerechnet? Wir nicht, sonst wohl auch keiner. Waren wir noch als Favorit gehandelt worden, ging’s doch steil bergab und schlussendlich zurück ins Mittelfeld.

 

Wir hoffen, den Erwartungen dennoch gerecht geworden zu sein – es war in dieser Spielzeit alles andere als einfach und wir möchten an dieser Stelle noch mal all denen Danke sagen, die stets uns gehalten haben. Gerade in schwierigen Zeiten ist das nicht immer selbstverständlich und auch nicht ganz einfach.

 

Vielen Dank für die vergangene Saison!

 

Eure Düwels