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06.05.13 16:24 Alter: 7 Jahre

Düwels verlieren gegen Barmbek

 

Das war kein guter Abschluss für den Oberligisten Dithmarschen Leistungshandball. Die Düwels unterlagen in der Tellingstedter Sporthalle der HG Hamburg-Barmbek mit 31:34 (14:17). Die Gäste, die die Klasse nicht halten konnten, spielten wie ein Absteiger. Sie gewannen trotzdem verdient, denn Dithmarschen war noch viel schlechter. 250 Zuschauer wohnten zum Saison-Ausklang einer Blamage bei.

 

Dithmarschen Leistungshandball hob den Gegner selbst in den Sattel. Mit einer verschlafenen Anfangsphase weckten die Schützlinge von Spielertrainer Steffen Kobs den Gegner erst auf. 31 Treffer sind grundsätzlich nicht schlecht, doch trotz dieser Bilanz enttäuschten die Düwels auch im Angriff. Das war aber nichts gegen die Fehlleistungen in der Defensive, von denen auch die Torhüter nicht ausgenommen waren.

 

Eine Chance, das Geschehen zu drehen, gab es dennoch. Aber nach 50 Minuten scheiterte der sonst sichere Siebenmeterschütze Mark Walder mit einem Strafwurf, der das 28:28 hätte bringen können. Von nun an fiel es Hamburg-Barmbek wieder leicht, den Vorsprung zu bewahren.

 

Barmbek konnte mit diesem Sieg nicht rechnen. Die Bilanz der Düwels gegen abstiegsbedrohte Mannschaften lässt indes viele Wünsche offen. St. Pauli, Hohn, Herzhorn und jetzt auch die Barmbeker punkteten gegen ein Dithmarscher Team, das deshalb nicht auf dem “Treppchen” der Oberliga landete. Es bleibt Platz vier hinter dem THW Kiel II, dem HSV Handball II und dem DHK Flensburg.

 

Dithmarschen Leistungshandball: Jan Carstens, Tietjens – Kobs (6), Ambrosius (2), Schröder, Pohle (4), Pieper (3), Jahn (1), Henrich (6), Köhler (1), Henning Carstens (3), Fock (1), Kohnagel, Walder (4/3).

 

HG Hamburg-Barmbek: Kaminck, Nagl – Tutaj, Morgner (7/2), Dietrich (4), Hagen (3), Kammler (2), Charbadzadeh, Hoth (4), Becker (5), Bokelmann (1), Abel (2), Trebbow (6/4).

 

Schiedsrichter: Doose/Erichsen (Schülp/Westerrönfeld).

 

Zuschauer: 250.

 

Zeitstrafen: Dithmarschen Leistungshandball 2 – Hamburg-Barmbek 2.

 

Neben Norderstedt und Barmbek muss der MTV Herzhorn nach der Niederlage am Abschlussspieltag beim Meister THW Kiel absteigen. Die HSG Hohn/Elsdorf erlaubte sich mit der Heimniederlage gegen Wittorf ein Spiel mit dem Feuer, blieb aber trotzdem wegen des gewonnenen direkten Vergleichs vor den punktgleichen Herzhornern.

 

www.sportplatz.sh von Wolfgang Ehlers am 27.04.2013