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30.10.13 04:49 Alter: 7 Jahre

Preetzer TSV vs. De Düwels 24:30 (12:16)

Kategorie: Neues vom Düwel

 

Endlich die ersten Auswärtspunkte eingefahren – der Siegeskreis am Ende tat mal wieder gut! Auch wenn es ein eher ungeliebtes Sonntagsspiel war, haben wir uns die Butter nicht vom Brot nehmen lassen.

 

Bekannt war im Vorwege lediglich, dass einer der Hauptakteure und alter Bekannter Dennis Olbert gesperrt sein würde. Ansonsten standen große Fragezeichen im Raum – diverse Urgesteine mit prominenten Namen wie Spieker oder Krieter hätten uns erneut begegnen können. Dem war aber nicht so, dass die Randkieler um den alten Hasen Thomas Knorr auf ihre etwas jüngeren Alternativen zurückgreifen mussten. Ein Wiedersehen mit dem Ex-Düwel Martin Ambrosius stand ebenso auf dem Programm.

 

Wie dem auch sei: alles Randerscheinungen, die uns nicht beirren sollten. Genau wie in der Vorwoche gelang es uns, von Beginn an in Führung zu gehen: 3:0 über 6:2 bis zum 9:6 in der 19. Minute sorgten in der wohlgemerkt von beiden Seiten fair geführten Partie (2:2 Zeitstrafen insgesamt) für gute Stimmung auf unserer Bank. Die in der Zeitung angekündigten Überraschungen der Preetzer blieben aus – auf die 5:1 – Deckung war keine, die Umstellung auf die gegnerische 6:0 ab der 15. Minute ebenso wenig. Spektakuläres ereignete sich hingegen nicht mehr in Halbzeit eins – bis auf einige Tempogegenstöße, die uns gut nach vorne brachten.

 

Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber dann doch wider erwarten gut in die Partie zurück: der Vorsprung schrumpfte ab der 33. Minute kontinuierlich: noch mit 16:12 aus unserer Sicht in die Pause gegangen, stand es auf einmal 16:15 (39. Minute). Dabei sollte es dann aber auch glücklicher Weise bleiben: wir bekamen kein Oberwasser und konnten uns wieder freilaufen – im wahrsten Sinne des Wortes. Insgesamt 11 Tempogegenstöße standen am Ende der Partie auf der Haben-Seite, davon einige, die in der hitzigen und leicht unkonzentrierten Phase ab der 40. Minute wieder dafür sorgten, dass wir erneut mit 4 Toren (42.) in Führung gehen konnten. Piepsa konnte in dieser Situation mit einem seiner 10 Buden per Gegenstoß das 20:16 erzielen. Doch anstatt den Sack zuzumachen erlaubten wir uns zu viele Nachlässigkeiten, sodass der Gegner zumindest in Schlagdistanz blieb – weniger als drei Tore Differenz sollten es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr werden.

 

In den letzten 10 Minuten der Partie gelang uns dann ab der 47. Minute (23:19) ein kleiner Lauf bis hin zum 28:21 (54.). Schlussendlich ließen wir leider die Zügel zum Schluss leicht schleifen, sodass ein wenig Ergebniskosmetik zum Endstand von 30:24 aus unserer Sicht führte. Allerdings: mehr als Pflicht war dieser Sieg leider nicht – am nächsten Wochenende kann dann die Kür folgen. Dann erwartet uns kein geringerer Gegner als die Bundesliga-Reserve des HSV Hamburg – letztendlich auch ein Titelaspirant, der seinem Namen momentan nicht gerecht wird und sicherlich alle Register ziehen wird…

 

Wir danken für die lautstarke Unterstützung und freuen uns auf euren Besuch in der Eiderlandhalle!