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Standhaftes Pahlen

Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen verlässt sich nicht auf fremde Hilfe

Pahlen (sko) Die Zuschauer hielt es nicht mehr auf den Sitzen. Stehend erlebten sie als der achte Mann die letzten 90 Sekunden dieser Saison in der Handball-Regionalliga, aber nicht die Nervosität war ihr Beweggrund.

Rhythmisch klatschten sie der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen Beifall, die sich mit einer tollen Leistung in die Sommerpause verabschiedete. Nach dem 26:24 (11:11) gegen den Tabellendritten Oranienburger HC bedurfte es auch gar nicht mehr der Ergebnisse von den anderen Schauplätzen und eines Blickes in die 2. Liga, wo der TSV Altenholz noch zittern muss: Die kreisübergreifende Spielgemeinschaft wird auch im kommenden Jahr in der dritten Liga vertreten sein.

Dass sie diese theoretisch noch offene Frage selbst beantworten wollte, war der Mannschaft von Peter Rickertsen von Beginn an anzumerken. Auch wenn Tore rar gesät waren in der Eiderlandhalle zu Pahlen. Sieben insgesamt waren es gerade einmal zur Hälfte des ersten Durchganges, was bei den Gastgebern vornehmlich an einer konsequenten Deckungsarbeit und einem überragenden Jan Carstens zwischen den Pfosten lag. „Das war jetzt seine gefühlte achte Parade“, lobte Hausherr Rudi Diener schon vor dem Pausenpfiff den Schlussmann. Diese Zahl aber sollte Carstens im zweiten Abschnitt locker verdoppeln.

Trotzdem sah Gästetrainer Holger Winselmann die Ursache für diese Niederlage nicht ausschließlich beim Gegner: „Wenn wir hier hochfahren, werden wir nie positiv behandelt. Nicht von den Gastgebern – ich habe den Eindruck, dass uns bei den Schiedsrichtern hier oben ein bisschen auch das Glück fehlt.“

Dass seine Schützlinge allerdings eben in einer sehr engen Partie eine Vielzahl bester Chancen ausgelassen hatten, räumte der ehemalige Nationalspieler erst auf Nachfrage ein. „Wir haben sehr viel verworfen.“ Die SG Kropp habe ein sehr gutes Spiel gemacht und eben mehr für den Sieg getan als seine Formation.

Und genau das gab den Ausschlag, zumal Carstens zupackte, wenn die Partie aufs Messers Schneide stand. Da konnten sich die Gastgeber sogar vorne den ein oder anderen zu frühen Wurf nehmen, ohne dass das Folgen hatte. Der Sieg zeichnete sich vorher ab und war auch den Spielern gewiss, die sich in den letzten Minuten bei Spielunterbrechungen schon dezent umarmten. Für die lauten Töne war ohnehin der achte Mann zuständig.

 

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 04.05.2009.

 

 

 

 


Wie ein Absteiger

Aber Ergebnisse aus anderen Hallen erfreuen Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen

 

(we) Ein Spiel ganz ohne eigenen Treffer hat Steffen Kobs sich und seiner Mannschaft selten zugemutet. Vorgestern war es so, als Handball-Regionalligist SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen beim SV Neubrandenburg mit 24:29 (11:16) verlor. Nicht nur Kobs war schlecht. Die gesamte SG-Crew ging aufgrund einer erbarmungswürdigen Leistung baden. Allein Nico Greve lieferte als Mittelmann eine brauchbare Vorstellung.

Dass sich der Unmut auf der Rückfahrt in Grenzen hielt, hatte mit äußeren Einflüssen zu tun. Schnell telefonierten die SG-Handballer nach Altenholz, wo der einheimische Zweitligist gegen Hannover gewann. Damit hat Altenholz vier Spieltage vor Schluss vier Punkte und das bessere Torverhältnis Vorsprung zum Abstiegsplatz. Und nur wenn Altenholz absteigt, kann Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen etwas passieren. Außerdem hat ja auch Tabellennachbar Cottbus verloren.

In Neubrandenburg spielten die Gäste wie ein Absteiger. 5:4 lag Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen vorne, kurze Zeit später hieß es 10:5 für Neubrandenburg. Dabei muste der SV-Torwart kaum einen Ball auflesen. Die Gäste verfingen sich vorher in der offensiven Neubrandenburger Abwehr, kamen kaum zum Abschluss.

Das 14:23 aus Sicht der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen war der größte Torabstand. Was das betrifft, mutet der 24:29-Endstand noch erträglich an. Aber das Beste, das allerbeste an diesem missratenen Abend war das Ergebnis aus Altenholz. Nachbar Hohn freilich, dessen Abstieg unumgänglich ist, wird sich für die verweigerte Hilfe bedanken. Ein einziger mildernder Umstand fiel Steffen Kobs ein: ,,Wenn du eine Woche vorher vor 700 Zuschauern in Pahlen ein entscheidendes Spiel gewinnst, hakst du die Sache im Kopf ab.'' Auf sich beruhen lassen wollen es die Dithmarscher aber nicht. Kobs: ,,Nächste Woche machen wir alles klar. Versprochen!''

Nächste Woche kommt zum Saison-Abschluss der starke Mitaufsteiger aus Oranienburg nach Pahlen. Die Zuversicht ist jedoch auch deshalb begründet, weil Neubrandenburg auf die Insel Usedom muss und Cottbus bei den bisher unbezwingbaren Potsdamern spielt.

 

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 27.04.2009.

 

 

Unsere Mannschaft: Schäfer, Carstens - Malte Plöhn (9/6), Greve (5), Schrum (3), Hennings (3), Reiner Kobs (2), Henrich (2), Steffen Kobs, Will, Hauenstein, Sievers, Wichmann.

 

 

 

 

 


Der Trainer denkt weiter

Regionalliga: Kropp/Tetenhusen/Dtihmarschen ist fast gerettet - aber nicht ganz

 

(sko) Peter Rickertsen war schnell weg. Während die Spieler noch den Sieg der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen im Abstiegs-Endspiel der Handball-Regionalliga gegen die HSG Hohn/Elsdorf auskosteten, saß ihr Trainer still in den hinteren Räumen der Eiderlandhalle und fachsimpelte mit dem Trainer-Kollegen Helge Thomsen. Dabei hätte Rickertsen, der sich selbst nur Berater nennt, allen Grund gehabt mitzufeiern: Denn nach dem 25:22 (12:9) im Derby kann die Spielgemeinschaft zwei Spieltage vor Schluss nur noch absteigen, wenn es zu einem vermehrten Abstieg aus der 2. Liga kommt.

 

Der aber ist noch nicht ausgeschlossen und deswegen war Rickertsen auch gar nicht groß nach Feiern zumute. ,,Ein PUnkt fehlt uns noch'', sagte er vielmehr und dacht eschon an die nächste Aufgabe bei Fortuna Neubrandenburg, dem Vorletzten. Diese zwei Punkte waren also nur ein weiterer Schritt auf einem langen Weg: ,,Hätte Hohn heute gewonnen, wären zwei Mannschaften abgestiegen: nämlich beide. So haben wir noch ein Chance. Hohn hätte die eh nicht gehabt.''

Rickertsen hatte den Gegner damit überrascht, dass er über weite Strecken der ersten Hälfte auf die Gebrüder Kobs verzichtet hatte - ein Maßnahme, die in der Mannschaft sicher für Diskssionen gesorgt haben dürfte. ,,Wir haben Kraft gespart für die entscheidende Phase'', hatte Rickertsen bei seinem Schachzugaber schon weiter gedacht.

Und gerade durch diesen taktichen Kniff setzten sich die Gastgeber schnell ab. Hohn fand zunächst keine Einstellung zu den unerwarteten Gesichtern im Kropper Angriff. 3:0, 6:2 - nicht die Welt im Handball, aber eben doch genug für die Gewissheit, sich auch mal einen Fehler erlauben zu können. ,,Die haben das gut gemacht'', lobte Kropps sportlicher Kopf Nico Greve, Thies Schrum und Philipp Henrich, der zudem im Mittelblock der 5:1-Deckung eine gute Vorstellung gab. Und kam der Rivale einmal durch, war da ja noch Jan Carstens zwischen den Pfosten, der es auf zwölf Paraden brachte, darunter einen Siebenmeter mehr als seine beiden Gegenüber zusammen. ,,Die gute Abwehrleistung'', sagte Peter Rickertsen, ,,war entscheidend, denn 25 Tore sind ja auch nicht die Welt.''

Dieser Trefferzahl hatten sich die Gastgeber schon früh genähert, beim Stande von 23:16 (47.) schien die Partie auch entschieden, zumal Steffen Oeltjen kurz zuvor berechtigt die dritte Zeitstrafe und in der Folge die Rote Karte gesehen hatte.

Kurioserweise verlor Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen nun völlig den Faden, zumal die Hohner Manndeckung gegen Reiner Kobs nun doch Spuren zeigte. In er Schlussphase, als die Gäste dann auch noch völlig die Abwehr öffneten, fehlte der Spielgemeinschaft zudem der Überblick, um ddie daraus resultierenden Freiräume zu weiteren Toren zu nutzen, Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, wenn Jan Carstens nicht in einigen Situationen den möglichen Anschlusstreffer verhindert hätte? Doch unter dem Strich stand ein verdienten Sieg, wie auch HSG-Trainer Detlef Kempf befand: ,,Man muss ehrlich sein: Die haben 60 Minuten geführt, und dann ist ein Sieg auch verdient.''

 

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 20.04.2009

 

 

Unsere Mannschaft: Carstens, Schäfer - Schrum (2), Greve (1), Pieper (2), Hennings (2), Reiner Kobs (5), Steffen Kobs (4), Lorenz Plöhn, Henrich, Will, Malte Plöhn (7/4), Sievers (2), Wichmann.

 

 

 

 


Schritt für Schritt

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen fährt wichtige Punkte gegen Norderstedt ein

 

Die erste Aufgabe ist gelöst. Durch den 34:25 (13:9)-Sieg der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen bei der HG Norderstedt haben die Regionalliga-Handballer weiterhin alle Trümpfe in der Hand, die Klasse zu halten. Ausgelassen aber war die Stimmung nach dem Spiel nicht.

Einige Spieler dürfte zu diesem Zeitpunkt noch die wenig erbauliche Anfangsphase beschäftigt haben, als sich die SG ohne Linie, ohne Durchschlagskraft präsentierte. Zum Glück aber hieß der Gegner an diesem Tag Norderstedt, das eindrucksvoll unter Beweis stellte, warum es in der Regionalliga das abgeschlagene Schlusslicht gibt. Harmlos im Abschluss und ohne Durchschlagskraft aus dem Rückraum spielten die Gastgeber dennoch munter mit. Zum Leidwesen von SG-Trainer Peter Rickertsen. ,,Solche Mannschaften sind unangenehm, weil es für sie um nichts mehr geht. Sie haben keinen Druck, spielen quasi nur noch zum Spaß.''

Spaß stellte sich bei den Gästen indes erst nach 20 Minuten ein, als es endlich gelang, sich etwas abzusetzen. Sicherer aber wurde der Auftritt bis zur Pause dadurch nicht. Jan Carstens im Tor und Reiner Kobs hielten das Team auf Kurs. Vor allem Kobs sorgte für entspannte Gesichter bei den mitgereisten Fans. Seine 14 Treffer verhinderten eine Zitterpartie, verhinderten eine weitere Blamage nach einer Niederlage im Hinspiel.

Mit dem Seitenwechsel lief die Partie dann flüssiger, Spielzüge wurden ausgespielt, Würfe nicht mehr zu früh genommen. Das Ergebnis war die erste Zehn-Tore-Führung nach rund 40 Minuten. Die Gastgeber wirkten in dieser Phase immer wieder etwas überfordert. Da fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass der demnächst für die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg aktive Moritz Brütt auf Seiten der Norderstedter spät seine Qualitäten unter Beweis stellte. Gefährden konnte die HG den Gast zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr.

Peter Rickertsen ordnete den Sieg derweil nüchtern ein. ,,Natürlich waren das wichtige Punkte für uns. Unser Endspiel aber haben wir gegen Hohn. Dort müssen wir unbedingt gewinnen, dort geht es für uns um alles. WEnn ich könnte, würde ich den Sieg gegen Norderstedt nur zu gern für einen Erfolg gegen Hohn eintauschen.''

Die fahrige erste Halbzeit war da schon längst vergessen: ,,Ich habe meine Mannschaft über weite Teile des Spiels gut gesehen. Es ist wie gesagt nicht leicht, hier zu bestehen. Norderstedt hat nichts zu verlieren, für uns steht sehr viel auf dem Spiel.''

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 06.04.2009

 

 

Unsere Mannschaft: Carstens, Schäfer - Schrum (3), Greve (1), Pieper, Hennings (4), R. Kobs (14/2), S. Kobs (4), L. Plöhn, Henrich (1), Malte Plöhn (4/3), Sievers.

 

 

 

 


Schritt für Schritt

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen fährt wichtige Punkte gegen Norderstedt ein

 

Die erste Aufgabe ist gelöst. Durch den 34:25 (13:9)-Sieg der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen bei der HG Norderstedt haben die Regionalliga-Handballer weiterhin alle Trümpfe in der Hand, die Klasse zu halten. Ausgelassen aber war die Stimmung nach dem Spiel nicht.

Einige Spieler dürfte zu diesem Zeitpunkt noch die wenig erbauliche Anfangsphase beschäftigt haben, als sich die SG ohne Linie, ohne Durchschlagskraft präsentierte. Zum Glück aber hieß der Gegner an diesem Tag Norderstedt, das eindrucksvoll unter Beweis stellte, warum es in der Regionalliga das abgeschlagene Schlusslicht gibt. Harmlos im Abschluss und ohne Durchschlagskraft aus dem Rückraum spielten die Gastgeber dennoch munter mit. Zum Leidwesen von SG-Trainer Peter Rickertsen. ,,Solche Mannschaften sind unangenehm, weil es für sie um nichts mehr geht. Sie haben keinen Druck, spielen quasi nur noch zum Spaß.''

Spaß stellte sich bei den Gästen indes erst nach 20 Minuten ein, als es endlich gelang, sich etwas abzusetzen. Sicherer aber wurde der Auftritt bis zur Pause dadurch nicht. Jan Carstens im Tor und Reiner Kobs hielten das Team auf Kurs. Vor allem Kobs sorgte für entspannte Gesichter bei den mitgereisten Fans. Seine 14 Treffer verhinderten eine Zitterpartie, verhinderten eine weitere Blamage nach einer Niederlage im Hinspiel.

Mit dem Seitenwechsel lief die Partie dann flüssiger, Spielzüge wurden ausgespielt, Würfe nicht mehr zu früh genommen. Das Ergebnis war die erste Zehn-Tore-Führung nach rund 40 Minuten. Die Gastgeber wirkten in dieser Phase immer wieder etwas überfordert. Da fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass der demnächst für die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg aktive Moritz Brütt auf Seiten der Norderstedter spät seine Qualitäten unter Beweis stellte. Gefährden konnte die HG den Gast zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr.

Peter Rickertsen ordnete den Sieg derweil nüchtern ein. ,,Natürlich waren das wichtige Punkte für uns. Unser Endspiel aber haben wir gegen Hohn. Dort müssen wir unbedingt gewinnen, dort geht es für uns um alles. WEnn ich könnte, würde ich den Sieg gegen Norderstedt nur zu gern für einen Erfolg gegen Hohn eintauschen.''

Die fahrige erste Halbzeit war da schon längst vergessen: ,,Ich habe meine Mannschaft über weite Teile des Spiels gut gesehen. Es ist wie gesagt nicht leicht, hier zu bestehen. Norderstedt hat nichts zu verlieren, für uns steht sehr viel auf dem Spiel.''

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 06.04.2009

 

 

Unsere Mannschaft: Carstens, Schäfer - Schrum (3), Greve (1), Pieper, Hennings (4), R. Kobs (14/2), S. Kobs (4), L. Plöhn, Henrich (1), Malte Plöhn (4/3), Sievers.

 

 

 

 


Unter Druck

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen verpasst Punktgewinn

 

(we)In der Stadthalle wurde gefeiert. Der Bad Doberaner SV hat den Klassenerhalt in der Handball-Regionalliga sicher. Das unterscheidet ihn von der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen, die sich in Mecklenburg mehr erhofft hatte als das 25:28 (15:17).

 

Die Spielgemeinschaft hatte diese Niederlage nicht nötig. Sie legte ein 2:0 vor, woran sich die Gäste aber nur kurz freuen durften. Bald geriet Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen ins Hintertreffen, hilet bis zum 14:14 mit, rannte danach aber ständig einem knappen Rückstand hinterher. ,,Dabei waren die Chancen da'', berichtete der flinke Malte Pieper von einigen Würfen, die seine Kollegen in ungünstiger Position nahmen. Das machte den Bad Doberaner Torhütern die Arbeit relativ leicht.

Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen blieb somit bis zum Ende bei 25 Treffern stehen und musste ein völlig missratenes Wochenende konstatieren, als die Ereignisse aus den anderen Hallen bekannt wurden. Cottbus und Brandenburg haben Anschluss gefunden. Gegen die erstarkten Cottbuser geht es am nächsten Sonnabend um eine Trendwende. Schließlich ist, weil Altenholz vermutlich aus der 2. Bundesliga herunterkommt, durchaus mit vier Regionalliga-Absteigern zu rechnen.

So wird ein stabiles Nervenkostüm gefragt sein. In Bad Doberan scheiterten die Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen mehr an eigenen Unzulänglichkeiten denn an der Qualität der gegnerischen Mannschaft. Malte Piepers bitteres Resümee: ,,Wir haben die Punkte hier liegen lassen.''

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 23.03.2009.

 

 

Unsere Mannschaft: Jan Carstens, Schäfer - Schrum (5), Greve (1), Pieper (2), Hennings (4), Reiner Kobs (7/3), Steffen Kobs (2), Lorenz Plöhn (2), Henrich (1), Will (1), Hauenstein, Sievers, Wichmann.

 

 

 

 


Unter Druck

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen verpasst Punktgewinn

 

(we)In der Stadthalle wurde gefeiert. Der Bad Doberaner SV hat den Klassenerhalt in der Handball-Regionalliga sicher. Das unterscheidet ihn von der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen, die sich in Mecklenburg mehr erhofft hatte als das 25:28 (15:17).

 

Die Spielgemeinschaft hatte diese Niederlage nicht nötig. Sie legte ein 2:0 vor, woran sich die Gäste aber nur kurz freuen durften. Bald geriet Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen ins Hintertreffen, hilet bis zum 14:14 mit, rannte danach aber ständig einem knappen Rückstand hinterher. ,,Dabei waren die Chancen da'', berichtete der flinke Malte Pieper von einigen Würfen, die seine Kollegen in ungünstiger Position nahmen. Das machte den Bad Doberaner Torhütern die Arbeit relativ leicht.

Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen blieb somit bis zum Ende bei 25 Treffern stehen und musste ein völlig missratenes Wochenende konstatieren, als die Ereignisse aus den anderen Hallen bekannt wurden. Cottbus und Brandenburg haben Anschluss gefunden. Gegen die erstarkten Cottbuser geht es am nächsten Sonnabend um eine Trendwende. Schließlich ist, weil Altenholz vermutlich aus der 2. Bundesliga herunterkommt, durchaus mit vier Regionalliga-Absteigern zu rechnen.

So wird ein stabiles Nervenkostüm gefragt sein. In Bad Doberan scheiterten die Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen mehr an eigenen Unzulänglichkeiten denn an der Qualität der gegnerischen Mannschaft. Malte Piepers bitteres Resümee: ,,Wir haben die Punkte hier liegen lassen.''

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 23.03.2009.

 

 

Unsere Mannschaft: Jan Carstens, Schäfer - Schrum (5), Greve (1), Pieper (2), Hennings (4), Reiner Kobs (7/3), Steffen Kobs (2), Lorenz Plöhn (2), Henrich (1), Will (1), Hauenstein, Sievers, Wichmann.

 

 

 

 


Der letzte Tropfen

Ein großer Kampf der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen

Pahlen (we) Schweiß floss in der Eiderlandhalle maßlos. Das Wischkommando, das den Boden trocknete, um die Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen und des 1. VfL Potsdam vor Verletzungen zu bewahren, hatte alle Hände voll zu tun. Der Außenseiter kämpfte bis zum letzten Tropfen. Erst ganz zum Schluss ging das Benzin aus, sodass die Spielgemeinschaft mit einem 20:23 (10:11) gegen den Regionalliga-Tabellenführer zufrieden sein musste.

„Wir haben es geschafft, in den Bereich einer Sensation zu kommen“, sagte Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen-Trainer Peter Rickertsen. Beide Spielhälften waren einigermaßen identisch verlaufen. Die Spielgemeinschaft erwischte einen blendenden Start, lag vor mehr als 500 Zuschauern mit 6:3 und 7:5 oder – nach dem Wechsel – mit 15:13, 16:14 und 17:16 vorn. Dem folgten jeweils mehrere Minuten ohne eigenen Treffer, während Potsdam Cleverness und Ausgeglichenheit spielen ließ und sowohl zur Halbzeit als auch beim Schlusspfiff eine Führung hielt.

Doch es gab kein „Wisch und weg“ für die erfolgsgewohnten Brandenburger. „In Usedom und hier, das waren unsere schwersten Siege“, sagte VfL-Trainer Peter Melzer, der seiner Mannschaft kein gutes Zeugnis ausstellte: „Wir haben schlecht gespielt.“

Das mag aber auch am Gegner gelegen haben. Peter Rickertsen hatte der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen eine offensive Abwehr verordnet. Malte Plöhn („Ich habe ein Dreivierteljahr Pause gemacht – wenn ich dann in der Abwehr durchspielen und vorn auch noch einige Angriffe laufen muss, fehlt manchmal schon die Luft“) störte als vorgezogener Mann. Robert Wichmann legte auf flinken Füßen die linke Potsdamer Angriffsseite oft lahm. Gegenüber gab es mit VfL-Linkshänder Bolduan die größeren Probleme, doch hatten auch die abwechselnd eingesetzten SG-Torhüter, Jan Carstens und Daniel Schäfer, einen guten Tag erwischt.

Aber um einen künftigen Zweitligisten schlagen zu können, muss alles stimmen. Bei einer eigenen 22:20-Führung gelang dem Potsdamer Torwart Ariel Panzer die entscheidende Parade gegen Rechtsaußen Kim Will. Im Gegenzug erhöhte Victor Pohlack. Das war der Endstand.

Zuvor war bereits ein Tempogegenstoß über Reiner Kobs ins Leere gelaufen. Kobs zahlte dabei für ein riesiges Pensum. Entkräftet vielen die Pahlener übereinander. Ihr Kräfteverschleiß ließ sich nicht einfach wegwischen, zumal auch auf Halbrechts Steffen Kobs vom unglücklich agierenden Philipp Henrich nur unzureichend entlastet werden konnte.

Potsdam aber feierte. Die VfL-Fans entrollten ein Transparent: „2. Liga – da sind wir wieder.“ Angesichts der guten Tordifferenz ist der Aufstieg so gut wie perfekt. Die Handballer köpften noch auf dem Spielfeld sprudelnde Sektflaschen. Entnervt warf ihnen ein Wischer den Lappen vor die Füße. Um die letzten Tropfen sollten sie sich selber kümmern.

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 16.03.2009

 

 

 

 


Die Berliner Luft ist unbekömmlich

BFC Preussen beendet gegen HSG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen Pleiten-Serie

Berlin (sko) Berlin sei eine Reise wert, heißt es. Das schien auch den Regionalliga-Handballern der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen so zu sehen, die auch noch Stunden nach dem Spiel in der Hauptstadt waren und sich in aller Ruhe das Spiel des THW Kiel bei Ciudad Real ansahen. Tatsächlich aber war ihnen die Berliner Luft diesmal nicht so bekömmlich, denn sie verloren das Spiel beim BFC Preussen mit 28:33 (12:15).

„Wir warten noch darauf, dass uns unsere Frauen abholen“, erklärte Steffen Kobs den Aufenthalt der Handballspielgemeinschaft. Die SG Kropp/Tetenhusen hatte die HSG nur abgesetzt und war weiter zu ihrem eigenen Punktspiel in der Frauen-Regionalliga nach Frankfurt (Oder) gefahren. Immerhin kehrte sie mit zwei Punkten zurück, sodass die noch vierstündige Heimfahrt nicht ganz in Tristesse verlief.

Dabei schienen die Vorzeichen durchaus günstig, dass auch die männliche Kombination ein Erfolgserlebnis haben könnte. Denn zum einen hatte die Handballspielgemeinschaft die Hauptstädter im Hinspiel mit zehn Toren demontiert und zum anderen brannte bei den Preussen nach vier Niederlagen in Folge (alle auswärts), die das Aus im Kampf um die Vizemeisterschaft und einen Trainerwechsel zum Saisonende bedeuteten, sprichwörtlich der Baum. Auf der Internetseite jedenfalls beleidigt ein Lager das andere.

Doch auch bei den Dithmarschern stand nicht alles zum Besten. Robert Wichmann hatte den Berlin-Marathon gar nicht erst mit angetreten und Henning Carstens (Innenband) sowie Reiner Kobs waren schwer angeschlagen und konnten kaum mitwirken.

„Vielleicht wäre etwas gegangen, wenn wir mit einer Führung in die Pause gegangen wären“, resümierte Steffen Kobs die 60 Minuten in Steglitz. Doch nach gutem Beginn ließen sich die Gäste nach dem 10:6 (12.) die Butter vom Brot nehmen und gerieten durch fünf Tore in Folge in Rückstand. „Das war der Knackpunkt“, sagte Kobs, der das Problem vornehmlich in der Defensive sah. „Vorne ging es ja, aber hinten haben wir nicht richtig zugepackt.“

Da zudem Jan Carstens nach gutem Beginn abbaute, liefen die Schleswig-Holsteiner fortan immer einem Rückstand hinterher. „Die zweite Halbzeit plätscherte immer so vor sich hin“, berichtete Kobs von einem stetigen Rückstand, den die Berliner einmal sogar bis auf 31:24 ausbauten – die Entscheidung. „Daniel Schäfer hat uns mit einigen guten Paraden vor einer Klatsche bewahrt. Letztendlich hatten wir keine Chance.“

 

 

 

Quelle: Dithmarscher-Landeszeitung vom 09.03.2009

 

 

 

Unsere Mannschaft: Jan Carstens, Schäfer – Malte Plöhn (9/8), Schrum (7), Steffen Kobs (5), Hennings (3), Henrich (2), Greve (2), Henning Carstens, Pieper, Reiner Kobs, Lorenz Plöhn, Will.

 

 

 

 


Die Handschrift

Regionalligist SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen schlägt auch Tarp/Wanderup

Kropp (we) Verantwortung für Niederlagen zu tragen, hat sich Peter Rickertsen in seiner Zeit bei der SG Kropp/Tetenusen/Dithmarschen nie gescheut. Mit Siegen brüstete er sich hingegen kaum, sagte, er sei nur ein „Berater“ ohne großen Einfluss. Das hat noch nie gestimmt; es stimmte erst recht nicht beim überraschend deutlichen 32:25 (15:12) gegen die HSG Tarp/Wanderup. Rickertsen ist ein „Trainer“; er wird seine Einschränkungen ab jetzt für sich behalten müssen.

Denn nach der Niederlage in Usedom hatte sich Malte Plöhn – reaktivierter ehemaliger Mannschaftskapitän – mit Rickertsen zusammengesetzt, um die Lage in der Handball-Regionalliga zu erörtern. Man sah die Möglichkeiten der Spielgemeinschaft, sah auf das Restprogramm. Dann fiel die Entscheidung, dass Peter Rickertsen nicht mehr erst am Donnerstag hinzustößt, sondern bereits das Dienstag-Training leitet.

„Das tut unseren jungen Spielern gut“, sagt Mannschaftsbetreuer Gilbert Liedtke, der bei vielen Besprechungen dabei war. „Peter Rickertsen bringt die Sachen auf den Punkt.“

Auf den Punkt top-fit – so war die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen auch gegen den Derby-Rivalen HSG Tarp/Wanderup eingestellt. Überraschen konnten sich die Mannschaften nicht mehr; man kennt sich zu gut. Doch agierte die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen in der Abwehr den entscheidenden Tick konsequenter als ihr Gegner. Das war bereits in der ersten Hälfte so, als der Gastgeber über 3:1 und 7:4 bis zum 11:7 davonzog.

Im zweiten Durchgang wurde es beim 18:17 knapp, aber insgesamt war es eine schöne Dublette zur Partie zwei Wochen zuvor gegen Flensburg-Handewitt II. Als der Gegner seine Deckung öffnete, teilweise Manndeckung gegen Reiner Kobs verordnete, stießen die Nebenleute in die Lücken. Viele Spielzüge wurden von Nico Greve eingeleitet, mit sechs Treffern war Malte Pieper bester Torschütze nach Kobs – sie wussten eben auf alle Tarper Taktiken eine Antwort. Man kann auch sagen: Das war Peter Rickertsens Handschrift.

Ohne Mannschaft ist ein Trainer nichts. Sie verdient ein Kollektivlob. Begeisterte Zuschauer mussten sich selten über einen Fehlversuch ärgern. Die Abwehr blockte unverändert die Tarper Königspositionen, oft mit einem vorgezogenen Malte Plöhn, der diese Rolle erneut hervorragend ausfüllte.

So kann der Aufsteiger am Sonnabend in aller Ruhe nach Berlin fahren und danach der Hausaufgabe gegen Potsdam harren, bevor es in die entscheidende Saisonphase mit Spielen gegen fast alle Tabellennachbarn geht. Peter Rickertsen, der Trainer, will weiterhin dienstags und donnerstags kommen.

 

 

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 02.03.2009

 

 

 

Unsere Mannschaft: Jan Carstens, Schäfer – Schrum (4), Greve (1), Pieper (6), Reiner Kobs (10/2), Steffen Kobs (2), Lorenz Plöhn, Henrich (3), Malte Plöhn (4), Sievers, Kim Will (1).

 

 

 

 


Erlebnis-Handball auf Usedom

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen verliert vor 750 närrischen Insulanern

 

Die Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen sind eine heiße, entfesselte Atmosphäre aus ihrer Eiderlandhalle gewohnt. Das Regionalliga-Spiel beim HSV Insel Usedom war am Sonnabend noch einmal ein anderes Kaliber. ,,Ein Erlebnis'', staunte Kreisläufer Andrè Hennings noch ein Stunde nach dem 28:33 (15:18) in der Pommernhalle. 750 Zuschauer hatte der Gastgeber notiert. Hennings: ,,Das muss man einfach einmal mitgemacht haben.''

 

Versteckt hat sich der Aufsteiger keineswegs. Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen ließ auch nach fünf Gegentreffern in Folge, nach dem 10:16 in der 20. Minute, den Kopf nicht hängen. Gut stand die Deckung. Porbleme barten sich frühzeitig allein mit der Beschaffenheit des Usedomer Kreisläufers.

Oliver Wendlandt ist ein Hüne von 2,05 Meter. Er hatte sich in Pahlen zu einer verbalen Entgleisung hinreißen lassen und war nach 19 Minuten mit der Roten Karte vom Platz geflogen. Im Oktober hätte der Sieg seiner Mannschaft, dieses 29:25 in der Eiderlandhalle, durch die Entgleisung in Gefahr geraten können. Diesmal machte Wendtland alles wieder gut. Acht Treffer erziehlte der stärkste Insulaner, der nicht zuletzt Torhüter Jan Carstens in die Resignation trieb. Nach 18 Minuten ging Carstens erstmals aus dem Tor. Bis zur Pause verkürzte die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen auf 15:18.

Die Wurfausbeute bei den frenetisch angefeuerten Usedomern blieb aber besser. Mit dem 23:17 in der 41. Minute hatte das Inselteam den größten Abstand hergestellt. Als fünf Minuten vor Schluss noch etwas möglich zu sein schien für den Aufsteiger, unterlief Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen schon wieder ein Wechselfehler - wie bereits vor einer Woche gegen die SG Flensburg-Handewitt II. Hinzu kam eine ,,normale'' Zeitstrafe gegen Andrè Hennings. Mit vier gegen sechs Spielern kassierte die Spielgemeinschaft zwei Treffer zum 26:31.

,,Das war trotzdem keine schlechte Vorstellung der Mannschaft'', bilanzierte Andrè Hennings. ,,Wir haben gezeigt, dass wir stabil sind.''

Die Karnevals-Hochburg Usedom hingegen geriet jetzt erst richtig außer Rand und Band. Hatten die Dithmarscher noch eine sechsstündige Rückfahrt vor sich, tobten sich in der Pommernhalle die Narren aus.

 

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 23.02.2009.

 

Unsere Mannschaft: Jan Carstens, Schäfer - Reienr Kobs (7/3), Malte Plöhn (4), Hennings (5), Greve, Will (2), Henrich (1), Schrum (1), Steffen Kobs (2), Pieper (5), Sievers (1), Wichmann.

 

 

 

 


Tages-Schau bis Viertel nach Acht

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen deklassiert die SG Flensburg-Handewitt II

Kropp (we) Gegen 19.20 Uhr am Sonnabend riss Thies-Jakob Volquardsen auf der Ersatzbank den Mund weit auf. Er gähnte. Nicht mehr als heiße Luft präsentierten im Vorabendprogramm seine Sandmännchen der SG Flensburg-Handewitt II. Vollmundig hingegen die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen, deren 36:30 (16:9) um 20.15 Uhr feststand. Das war die Tages-Schau.

Zwei Punkte gegen die Bundesliga-Reserve – nicht vielen Regionalligisten gelingt dieses Kunststück. Peter Rickertsen, Trainer-Berater der kreisübergreifenden Handball-Spielgemeinschaft, führte den Überraschungssieg auf günstige Umstände zurück: „Den Flensburgern haben wichtige Spieler gefehlt. Molsen und Iversen sind bei denen sonst die entscheidenden Leute. Mit ihnen ist die ganze Mannschaft viel stärker.“ Molsen sollte mit der ersten Mannschaft zum Champions-League-Spiel nach Montpellier, Iversen war erkältet.

Doch man muss sein Glück auch beim Schopfe packen. Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen nutzte neun Minuten des gegnerischen Tiefschlafs. 6:8 lagen Kobs und Co. hinten. Daraus machten sie ein 15:8 – auf jede denkbare Weise: aus dem Rückraum, von den Außenpositionen, vom Kreis und aus sieben Metern. Im Tor setzte Jan Carstens Maßstäbe, die sein Gegenüber nie erreichte.

Es war die Zeit, als Volquardsen gähnte.

Ein wenig holte Flensburg-Handewitt II noch auf. Trainer Matthias Hahn, der Ex-Nationalspieler, versuchte wachzurütteln, änderte auch die Abwehrtaktik und ließ zwei Gegner (Kobs und Kobs oder Reiner Kobs und Henrich) in Manndeckung nehmen. Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen fand es beim 24:21 in der 44. Minute kurz zum Fürchten, aber dann packte Linkshänder Philipp Henrich wieder einmal im richtigen Augenblick die Brechstange aus, weshalb man dem Linkshänder verschiedene missglückte Abspiele leichter verzieh. Es folgten weitere Treffer (Reiner Kobs, Hennings, Schrum) zur Entscheidung.

Wohlgefällig betrachtete Robert Wichmann das Geschehen. Der Mittelmann durfte nach der Roten Karte in der 43. Minute nicht mehr mitmachen. Unter anderem büßte der Routinier für einen Wechselfehler, den er sich einige Zeit vorher erlaubt hatte. Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen wechselte nämlich viel und kraftsparend, zermürbte den Gegner. Wichmann: „Die Flensburger haben früh den Kopf hängen lassen.“

Um herzhaft zu gähnen. Zur Tagesschau in Kropp . . .

 

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen:

Jan Carstens – Reiner Kobs (8/3), Pieper (1), Steffen Kobs (4), Malte Plöhn (4), Will (1), Schrum (5/1), Hennings (3), Wichmann, Henrich (7), Lorenz Plöhn (3)

 

SG Flensburg-Handewitt II:

Nils-Martin Römpke, Vörtmann – Bastian (4), Finkenstein (2), Volquardsen, Johannsen, Kohnagel (7/3), Carstens, Barthen (8), Kai-Simon Römpke (7), Henriksen (2)

 

Schiedsrichter:

Schween/Schulz (Lychen/ Pelsin).

 

Zuschauer:

320.

 

Zeitstrafen:

Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen 4 – Flensburg-Handewitt II 3.

 

Rote Karte:

Wichmann (43., nach 3 x 2 Minuten).

 

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 16.02.2009

 

 

 

 


Hergeschenkt

Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen verliert gegen Bramstedt

Pahlen (ph) Diese Niederlage tut besonders weh, denn sie war unnötig. Mit 30:33 (14:13) verlieren die Regionalliga-Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen das wichtige Duell gegen Tabellen-Nachbar Bramstedter TS.

Dabei war sich die Mannschaft bewusst, um wie viel es in der Eiderlandhalle ging. „Wenn man sich den Spielplan anschaut, ist das die Partie, die wir in den nächsten Wochen am ehesten gewinnen werden“, hatte Steffen Kobs vor dem Spiel erklärt. Dementsprechend motiviert legten die Spieler vor nicht ganz ausverkaufter Halle los. Mit 11:6 ging die SG in Front, schien dem Gegner schon früh den Zahn gezogen zu haben. Eine höhere Führung aber verbaute sich die Mannschaft selbst mit einigen Ungereimtheiten im Angriffsspiel. Nicht immer passten die Laufwege, konnten Spielzüge nicht zu Ende gespielt werden.

Nach einigen strittigen Entscheidungen der Schiedsrichter bäumten sich die Gäste dann immer mehr auf, fühlten sich ungerecht behandelt. Die Dithmarscher kamen mit den deutlich beherzter und nicht immer ganz fair agierenden Gästen nicht mehr wirklich zurecht. Unglaublich, wie viele Möglichkeiten die SG ungenutzt ließ. Zudem wurde der vor allem in der zweiten Hälfte bärenstarke Gäste-Keeper Wetzel nun ausgiebig warm geworfen. Die TS agierte in der Abwehr jetzt deutlich frischer. Bezeichnend eine Szene vor der Pause, als Phillip Hendrich den Ball zunächst fallen lässt, ihn wiedererlangt, um ihn sich dann gleich von der TS-Abwehr klauen zu lassen.

Ein sich steigernder Gegner gepaart mit einer zu hohen Fehlerquote im Angriffspiel der Hausherren ließ den Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff auf 14:13 schmelzen. Allerdings lieferte der Gast in Sachen Sportlichkeit nicht das beste Bild ab. Andre Hennings spielte schon früh mit einem Pflaster auf der Augenbraue, Bramstedter Spieler kommentierten fast jede Schiedsrichter-Entscheidung lautstark. Und dennoch verfehlten sie ihre Wirkung offenbar nicht. Die SG fand in diesem Spiel nie ihren Rhythmus. Mit Ausnahme einer kurzen Phase in der zweiten Hälfte, als die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen endlich den Schlüssel zum Sieg gefunden zu haben schien.

Die Gäste agierten nun fast ausschließlich über den Rückraum. Mit einer beeindruckenden Effektivität. Bis zum 21:20 erzielten die Schützen der Gäste alle Treffer. Ein Umstand gegen die Abwehr der SG kein Mittel fand. Und sie versuchte einiges. So kam der in den Trainerstab aufgerückte Malte Plöhn, der in einer 5:1-Formation den Rückraum stellen sollte. Eine Maßnahme, die die Angriffe aber nur selten entschärfte. Als die Gäste beim 24:25 erstmals in Führung gingen, stieg die Fehlerquote der Hausherren erneut. Zwar gelang noch einmal der Ausgleich, aber für den erhofften Sieg war das Spiel der SG einfach zu fehlerhaft. Hergeschenkt.

 

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 02.02.2009.

 

 

 

 

 


Sitzfleisch statt Punkte

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen verliert in Loitz

Loitz (ph) Das hatten sich die Regionalliga-Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen anders vorgestellt. Rund neun Stunden saß die Mannschaft am Wochenende im Bus, um das Spiel beim HSV Peenetal Loitz zu bestreiten. Statt der erhofften Punkte aber bleibt der Truppe nur das arg strapazierte Sitzfleisch und eine bittere 32:31-Niederlage

Für die Entscheidung sorgte die immerhin viertbeste Offensive der Liga. Die Gäste liefen im gesamten Spielverlauf einem Rückstand hinterher. Erst eine Minute vor Schluss schien sich das Blatt doch noch zu wenden. „Da hatten wir es endlich geschafft, den Ausgleich zu erzielen“, erklärt Rückraum-Schütze Steffen Kobs. Die Hoffnung aber hielt nur für Sekunden an. Augenblicke vor der Schlusssirene gelang den Gastgebern der umjubelte Siegtreffer.

Jubel hier, gedrückte Stimmung da. „Das war natürlich mehr als hart“, verdeutlicht Kobs, der sich über einen Punkt gefreut hätte. „Da sitzt du so lange im Bus und dann war die ganze Fahrerei umsonst. Das nervt. Sonntag musste ich dann auch noch arbeiten, da hab ich mich im Bus lieber gleich schalfen gelegt“, erzählt Kobs angesäuert.

Dabei hätte die SG die Partie durchaus gewinnen können. Das Problem aber waren zwei völlig unterschiedliche Leistungen innerhalb der Mannschaft. „31 Tore in einem Auswärtsspiel können sich durchaus sehen lassen. In der Abwehr aber haben wir ganz klar deutlich zuviel zugelassen.“ Das es dennoch fast zu einem Punkt gereicht hätte, ist einer Energieleistung in der zweiten Hälfte zu verdanken, in der die Hausherren offenbarten, warum sie trotz ihrer starken Offensive nur im unteren Tabellen-Drittel stehen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der seinen Höhepunkt Sekunden vor dem Ende fand. Mit bekanntem Ausgang.

 

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 26.01.2009

 

 

 

 


Diese Mannschaft

Von einem Trainer, der sich vergeblich wehrt, Spaß am Handball in Pahlen zu haben

Pahlen (we) Gegenüber ein Mann, der gestikuliert, erklärt, rekapituliert. Mund und Hände stehen nicht still. So sehen sich Peter Rickertsen und Andre Hennings. Beide lachen dann, fallen sich in die Arme, reden weiter. Ein trautes, angenehmes Gespräch: Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen hat den SV Brandenburg-West mit einem 29:23 (13:10) mutmaßlich aus der Handball-Regionalliga verabschiedet. Selbst ist sie dem Klassenerhalt näher gekommen.

Von einer „großen Drucksituation“ berichtete Peter Rickertsen – wir nennen ihn jetzt einfach: Trainer – vor der Rückkehr in die Pahlener Eiderlandhalle. Nicht alles war glänzend bei diesem Comeback, doch insgesamt erwiesen sich Befürchtungen als grundlos, dieser Druck könnte lähmen. „Ich habe den Eindruck, dass die Spieler in Pahlen etwas mehr Selbstbewusstsein entwickeln als in Kropp“, sagte Rickertsen. Auch Kreisläufer Hennings findet es gut – „die vielen Kinder hier“, und wenn die Erwachsenen kommen und reden. Wenn sie den Sieg diskutieren. „Für mich als Pahlener ist das eine große Sache.“

Schlaglichter: Nach neun Minuten sah der Brandenburger Johannes Müller die Rote Karte, weil er Steffen Kobs fast eine Nasenkorrektur verpasst hätte. Kobs war etwas ungestüm in die Abwehr gerannt – Rot für Müller konnte man geben, man musste es nicht.

Jedenfalls war die Brandenburger 3:2-Führung bald Geschichte. Über 9:5 und 12:6 steuerte Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen gegen. Das 13:10 zur Pause war zu knapp. Aber auch nach 40 Minuten (19:11) hatte Torwart Jan Carstens neben zwei Siebenmetern ganze neun Feldtore zugelassen. Die SG-Abwehr stand – mit Andre Hennings als besonderem Stabilisator gegen den anfangs starken Linkshänder Pernica.

Eins griff ins andere, knappe Schwächephasen blieben folgenlos. Stehend spendeten die Zuschauer, die wegen des deutschen WM-Auftakts spät und auch in etwas geringerer Zahl eingetroffen waren, um so lauteren Beifall. „Für mich als Pahlener – eine große Sache“, wiederholte Hennings. Dann bat Peter Rickertsen, der sich „Berater“ nennt, zur Beratung.

Rickertsen riet nicht mehr. Er freute sich, beanspruchte selbst keinen Anteil. „Wichtig war, wie Robert Wichmann nach der Halbzeit das Spiel gestaltet hat“, sagte Rickertsen. „Sie sollten spielen wie früher.“ Früher? „Bevor ich hier war.“ Seinen Einfluss, muss man folgern, findet Rickertsen unerheblich. Als Zuschauer hat es ihm aber zweifellos Spaß gemacht.

Dann sagte Rickertsen noch, dass Brandenburg nun vielleicht abgestiegen sein. „Vorher haben die auf zwei Mannschaften geschielt, die sie überholen müssen – auf diese Mannschaft und Hohn.“ Rickertsen sagte: „diese Mannschaft.“ Nicht „wir“ oder „meine Mannschaft.“ Dagegen hatte er die Niederlage in Flensburg vor einer Woche „auf meine Kappe“ genommen, weil die Taktik nicht gegriffen habe – und wenn man das zusammenzählt, konnte der Zuhörer auf die Idee kommen, dieser „Berater“ sei der größte Hemmschuh für die Spielgemeinschaft Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen.

Es könnte allerdings auch sein, dass Peter Rickertsen Spaß an der Aufgabe gefunden hat und sich, als Selbstschutz, lieber höchstpersönlich die Identifikation mit „dieser Mannschaft“ ausreden will.

Schlussbild mit Hennings: Da standen sich zwei gegenüber, die gestikulierten, lachten, sich umarmten und, alle beide, den ganzen Abend ganz viel richtig gemacht hatten.

 

 

Qelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 19.01.2009.

 

 

 

 


Zentimeter am Punktgewinn vorbei

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen 26:28 in Flensburg

 

Vier Minuten lang blieb die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen im Regionalliga-Handballspiel beim DHK Flensborg ohne Gegentreffer. Weitere acht Minuten dauerte es, bis Jan Carstens ein zweites Mal hinter sich greifen musste. Trotzdem lagen die Gäste in den Idraetshallen zur Pause mit 12:13 hinten, beim Schlusspfiff stand es 26:28 aus sicht der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen, die bis 14 Sekunden vor Schluss hoffte. Dann scheiterte Außen Kim Will aus günstiger Position. Der Gegenzug brachte den Endstand zu Flensburger Gunsten.

 

Es sah anfangs also ausgesprochen gut aus für die Spielgemeinschaft, die in der Abwehr fürwahr bestens eingestellt schien. Vor allem Andrè Hennings bewährte sich in der Frühzeit gegen den Flensburger Ex-Profi Maik Makowka. Reiner Kobs leistete wertvolle Unterstützung. Und im Tor lief Jan Carstens zur gewohnt guten Form auf.

In der 11. Minute parierte er nicht nur Maik Makowkas Siebenmeter, sondern gleich auch noch den Nachwurf. Gegenzug, Siebenmeter für die Kombination Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen. Auch Reiner Kobs scheitert. Sein Nachwurf aber ist drin. Die Gäste liegen 3:1 vorn.

Sie können die Führung jedoch nicht halten. Zum 9:7 und 10:8 rettet sich die Spielgemeinschaft durch die Treffer des starken Linkshänders Philipp Henrich, der den nun pausierenden Linkshänder Steffen Kobs perfekt ersetzt. Auf der anderen Seite jedoch hat Henning Carstens Pech und verletzt sich.

Der DHK Flensburg, bis dahin lediglich mit zwei Troschützen, nutzt die Chance und trifft durch Steffensen und den stärker werdenden Makowka. Der ehemalige Bundesliga-Spieler besorgt zuletzt die Treffer zum 12:12 und dem 13:12-Pausenstand aus sicht der Flensburger ,,Dänen''.

Wechselhaft geht es weiter. Der DHK Flensborg erhöht zum 24:18. Sechs Tore Rückstand für den Aufsteiger von der WEstküste. Macht nichts. Sechs Minuten benötigen Kobs und Co gerade einmal, bis ihnen der Ausgleich gelingt. 24:24, 25:25. Dann wieder 27:25 für den DHK. Reiner Kobs verkürzt erneut. Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen aber ist im Ballbesitz. Noch 14 Sekunden. Will wirft - und scheitert.

Kim Will ist nicht der Sündenbock. So wenig wie Thies Schrum, der beim 18:20 einen Siebenmeter verwarf oder Jan Carstens, der bei allen famosen Paraden beim selben Spielstand einen Makowka-Treffer von der Mittellinie kassierte.

Alles in allem hat die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen Moral gezeigt und aufopferungsvoll gekämpft. Ein Punktgewinn wäre verdient gewesen.

 

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 10.01.2009.

 

 

Unsere Mannschaft: Jan Carstens - Pieper (4), Henning Carstens, Schrum (2/2), Greve (2), Hennings (3), Reiner Kobs (6), Steffen Kobs (1), Plöhn, Henrich (7), Will, Sievers (1).

 

 

 

 


Zu schnell

Neubrandenburg findet gegen die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen kein Mittel

 

 Kropp (ph) Als Helmut Wilk, Trainer des Handball-Regionalligisten SV Fortuna Neubrandenburg, die Geestlandhalle in Kropp betrat, war er noch frohen Mutes, rechnete sich gegen den Tabellennachbarn einiges aus. Das aber sollte sich bei dem ungefährdeten 28:19 (17:7)-Sieg der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen schnell ändern.

Dabei hatte sich seine Mannschaft, die immerhin die zweitbeste Defensive der Liga stellt, zunächst sehr gut gegen die SG präsentiert. Auf die sehr offensive 3-3-Deckung der Gäste wusste die SG zunächst keinen Rat. Immer wieder fehlten vor dem Tor die nötigen Anspielstationen. Erst nachdem sein Gegenüber, Peter Rickertsen, seine Außen Lorenz Plöhn und Kim Will immer wieder lautstark aufforderte, sich aktiver ins Angriffsspiel einzubringen, sprich rauszurücken und die Bälle schon ab neun Metern zu fordern, geriet das Konzept der Gäste bedenklich ins Wanken. Die zusätzlichen Anspielstationen machten das Angriffsspiel der SG wesentlich variabler und vor allem schneller. So schnell, das der Neubrandenburger Abwehrriegel nun sehr oft zu spät kam. Dies dauerte bis zur 16. Minute. Dann ging die SG erstmals in Führung, gab diese bis zum Abpfiff auch nicht mehr her.

Helmut Wilk schaute sich das nun recht hilflose Treiben seiner Mannschaft noch fünf Minuten an, um dann lautstark einzugreifen. „Was ihr da spielt, ist viel zu einfach. So könnt ihr hier nicht bestehen.“ Seine Aufforderungen aber fanden auf der Platte keine Umsetzung. Zu ideenlos präsentierten sich die Neubrandenburger im Angriff. Zwar boten die Gastgeber ohne Frage auch in der Defensive eine starke Leistung, was aber die Gäste teilweise als Torwurf anboten, war für die Regionalliga dann doch deutlich zu wenig. Die schwachen Würfe gipfelten in der 41. Minute, als Lasarzik einen Siebenmeter weit über das Tor warf.

Zu viel für Helmut Wilk. „Das ist hier mit Abstand unser schlechtestes Spiel. Ihr müsst eure Angriffe besser vorbereiten. Strengt euch endlich an.“ Was seine Neubrandenburger aber auch versuchten, gegen die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen hatte sie an diesem Abend keine Chance.

Garanten für den Heimerfolg waren neben den Feldspielern auch die sehr starken Torhüter Jan Carstens und Daniel Schäfer, die mit 19 beziehungsweise vier Paraden beeindruckten. Dabei gelang es dem jungen Schäfer, der Jan Carstens erst in der 50. Minute ersetzte, das Niveau seines Vorgängers zu halten. Wilk dürfte dies alles egal gewesen sein. Hatte er sich in den bisherigen 50 Minuten auch in Sachen Lautstärke verausgabt, verfolgte er das Spielende nun bedient, sitzend auf der Bank. Das Spiel der SG hatte ihn mundtot gemacht. Wobei die Leistung seiner Spieler ein Übriges dazu beitrug.

 

 Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 15.12.2008

 

 

Unsere Mannschaft: Schäfer, Carstens – H. Carstens (2), Schrum (4/1), Greve (2), Hennings (3), R. Kobs (5), S. Kobs (3), L. Plöhn (4), Henrich (3), Will (1), Hauenstein (1), Wichmann.

 

 

 

 

 


HSG Hohn/Elsdorf - HSG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen 28:24 (13:11)

Die Vorbereitungen auf das Derby gegen Hohn verliefen denkbar schlecht. Reiner (Magen/Darmvirus), Steffen und Hinne (beide Schichtdienst)
konnten am abschliessenden Training am Donnerstag nicht teilnehmen. Phillip, der derzeit in Berlin seine Grundausbildung bei der Bundeswehr
absolviert, erteilte uns auch eine Absage für das Spiel, weil seine Vorgesetzten meinten, es wäre ja mal eine gute Idee auch am Wochenende mal
im Grünen zelten zu gehen. Zu guter letzt verletzte sich Daniel noch kurz vor dem Spiel.
Wir starteten gut in die Partie und führten nach zehn Minuten mit 5:2 im Hexenkessel von Hohn. Danach lief nicht mehr viel zusammen. Die
Gastgeber konnten den Rückstand auf eine 8:7 Führung ausbauen. In den nächsten Minuten waren wir wieder am Zug und erarbeiteten uns eine
zwei Tore-Führung (11:9). Ab diesem Zeitpunkt waren wir mit dem Kopf anscheinend schon in der Kabine. Die nächsten vier Tore wurden durch
die Gastgeber erzielt. Es war nicht so, daß die Hohner eine starke Phase hatten. Das Gegenteil war der Fall: Wir spielten unterirdirsch.
Ein verworfener Ball und drei technische Fehler stehen vier Gegentoren gegenüber.
Nach der Pause ging es so weiter wie es am Ende der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Die Hohner bauten ihre Führung Tor um Tor aus. Wir
luden unseren Gegner durch zahlreiche technische Fehler und leichtfertig, ohne richtige Chance, auf das Tor geworfene Bälle zu zahlreichen
Tempogegenstössen ein. In den ersten zehn Minuten leisteten wir uns nicht weniger als zehn Fehlwürfe und vier technische Fehler. In dieser
Viertelstunde haben wir die Partie verloren (11:2). Der Rest der Partie verlief ausgeglichen.
Abschliessend muss man sagen, daß die Hohner die Partie verdient gewonnen haben. Sie zeigten eine überzeugende kämpferische Leistung und
spielten sich teilweise in einen Rausch vor den 500 Zuschauern in der Hohner Halle. Wir jedoch blieben, mit einigen Ausnahmen, kollektiv
unter unseren Möglichkeiten.
Thies 6/2, Lorenz 8, Steffen 3, Kim 3, Hinne 1, Robert 1


Anderer Handball

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen enttäuscht beim 30:32 gegen Regionalliga-Schlusslicht Norderstedt

 

Kropp (we) Er sieht jetzt etwas anders aus. Die Haare kürzer, ohne Rasta-Locken. Unverwechselbar aber im rechten Rückraum. Moritz Brütt, von der SG Hochdonn zur HG Norderstedt gewechselt, spielte in Kropp allerdings nicht sehr oft. Eine Erkältung schwächte ihn. Für Hochdonn hätte er durchgespielt. Hier nicht. „Das ist Regionalliga. Das ist ein anderer Handball.“ Den die bis dahin sieglose HG Norderstedt beherrschte und überraschend mit 32:30 (12:17) gegen die gastgebende SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen gewann.

Konsterniert verabschiedete sich der Gastgeber. Erstmals war Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen als Favorit in ein Spiel gegangen. „Aber daran lag es nicht“, sagte Haupttorschütze Reiner Kobs, der vielmehr eine grundsätzliche Verzagtheit konstatierte. „Vielen bei uns fehlt Mut. Wenn´s nicht läuft, lassen sie sich auswechseln.“

Gefestigt ist der Aufsteiger also keineswegs – nicht in sich, nicht in der Wirkung nach außen. Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen setzte sich nach dem 8:6 und 12:9 zum 15:10 ab – eine Differenz, die auch beim Halbzeitpfiff (17:12) Bestand hatte. Doch schon bis dahin wirkte das alles nicht sicher, profitierte der Gastgeber mehr von den Fehlern des Gegners, dessen Torhüter keine Hand an den Ball brachten.

Das sollte sich ändern. „Ich habe das Norderstedter Spiel gegen Bad Bramstedt gesehen“, sagte SG-Berater Peter Rickertsen, der in den Auszeiten vehement auf seine Mannschaft einredete. Denn: „Diesmal spielte Norderstedt viel besser, mit einer starken Spielanlage.“

Gleichwohl baute die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen ihre Führung sogar auf 20:14 aus. Dann ging nichts mehr. Keine zehn Minuten brauchte der Tabellenletzte zum Ausgleich. Norderstedt reichten wenige Maßnahmen. Reiner Kobs wurde in Manndeckung genommen, vor allem spielte die HG Tempo. Dabei wollte Peter Rickertsen die Kobs-Brüder von Abwehraufgaben entbinden. Doch mit ihrem schnellen Umschalten durchkreuzten die Norderstedter das Vorhaben. „Deshalb waren wir am Ende stehend k.o.“, erkannte Rickertsen. „Da waren wir in der Abwehr ja fast bewegungsunfähig.“

Beim 26:25 in der 49. Minute freuten sich die Gäste über ihre erste Führung, die sie nur noch beim 29:29 hergaben. Entsetzen beim Abpfiff: Mit einem derben Fluch auf den Lippen schleuderte Reiner Kobs das Trikot in die Ecke. War die spärliche Kulisse von 150 zahlenden Zuschauern in Kropp eine Erklärung für das 30:32? „Ich weiß es nicht“, sagte Kobs. „Aber ich glaube es nicht.“

Peter Rickertsen sieht seine Aufgabe darin, „alle Spieler wettbewerbsfähig zu machen“ – woraus zu schließen ist, dass viele es noch nicht sind. Tatsächlich klafft hinter den Kobs-Brüdern, Andre Hennings und Robert Wichmann eine große Lücke. Wenn dann noch ein schwächeres Torwartspiel hinzu kommt, hat sogar der Tabellenletzte ein leichtes Spiel. Denn, um es mit Moritz Brütt zu sagen: „Das ist Regionalliga. Das ist ein anderer Handball.“

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 01.12.2008

 

 

 

 


Aller Hand im Sorbenland

Regionalliga: SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen gewinnt beim LHC Cottbus

 

Als sich die Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen ihrem Reiseziel näherten, wurden die Ortsschilder zweisprachig , ähnlich den friesischen hier oben. Cottbus liegt im Land der Sorben, und es gab wirklich ein paar missverständliche Szenen im Regionalliga-Handballspiel in ,,Chosebuz''. Unmissverständlich war das Ergebnis: Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen feierten mit dem 25:24 (13:11) über den LHC Cottbus den zweiten Auswärtssieg nach dem Aufstieg.

 

Aller Hand im Sorbenland. Folgt man den Schiedsrichtern und ihrem Bericht, sind fünf Minuten vor Schluss die Fäuste geflogen. Steffen Kobs war von einem Ellenbogen im Gesicht erwischt worden. Wie man ihn kennt, blieb der Linkshänder nichts schuldig. ,,Es war aber nur ein Wortgefecht'', beteuerte Steffen Kobs, der denn auch unbehelligt weitermachte.

Seinen Bruder erwischte es. Reiner Kobs, zehnfacher und damit bester Torschütze, warf sich ins Getümmel. ,,Er wollte schlichten'', entschuldigte Steffen Kobs die leichte Handbgreiflichkeit. Ein Cottbuser nahm hingegen den Kontakt zum Anlass, sich ,,mit fünffacher Rolle über den Boden zu rollen'', untermalt von zusammenhangslosen Gebrüll. Beeindruckt durch die Aneinanderreihung verschiedenster Vokale machten die Schiedsrichter  nicht viele Worte. Sie zeigten Reiner Kobs die Rote Karte. Unmissverständlich.

Fünf Minuten noch. Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen hatte zuvor die siebenstündige Busfahrt hervorragend weggesteckt, war gut ins Spiel gekommen und hatte dann auch den 7:10-Rückstand in eine 13:11-Pausenführung gedreht. Ähnliches im zweiten Durchgang, als ein 17:19 zum 22:20 für die SG wurde und danach zum 25:22.

Doch nicht nur Reiner Kobs fehlte nun, auch Andrè Hennings nach einer Zwei-Minuten-Strafe. Cottbus verkürzte in der erhitzten Lausitz Arena aus 23:25. Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen versuchte, die Zeit herunterzuspielen, ließ sich im Angriff bereitwillig festhalten.

Jeder Freiwurf brachte zehn Sekunden. Und als das Cottbuser 24:25 fiel, hatte es auch Jan Carstens nicht eilig, den Ball an die Mittellinie zu geben. Kurze Zeit später musste sich der überragende Torhüter , der 60 Minuten durchspielte, aber doch noch einmal seiner Haut wehren. Stürmische Kollegen wollten sich nach dem Abpfiff bedanken; es waren die letzten Handgreiflichkeiten in diesem Krimi.

Auch Helmut Zehrt, der als technischer Leiter mitgefahren war, und Peter Rickertsen, der ,,Berater auf Probe'', konnten und wollten ihre Glücksgefühle auch nicht verbergen. Im Sorbenland sprachen die Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen nur eine Sprache - die Sprache des Siegers.

 

Quelle: Dithmarschen Landeszeitung vom 24.11.2008

 

 

Unsere Mannschaft: Jan Carstens, Schäfer - Reiner Kobs (10/3), Hennings (4), Steffen Kobs (4), Wichmann (2), Will (2), Henrich (1), Pieper (1), Schrum (1/1), Henning Carstens, Greve, Plöhn, Hauenstein.

 

 

 

 


Aller Hand im Sorbenland

Regionalliga: SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen gewinnt beim LHC Cottbus

 

Als sich die Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen ihrem Reiseziel näherten, wurden die Ortsschilder zweisprachig , ähnlich den friesischen hier oben. Cottbus liegt im Land der Sorben, und es gab wirklich ein paar missverständliche Szenen im Regionalliga-Handballspiel in ,,Chosebuz''. Unmissverständlich war das Ergebnis: Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen feierten mit dem 25:24 (13:11) über den LHC Cottbus den zweiten Auswärtssieg nach dem Aufstieg.

 

Aller Hand im Sorbenland. Folgt man den Schiedsrichtern und ihrem Bericht, sind fünf Minuten vor Schluss die Fäuste geflogen. Steffen Kobs war von einem Ellenbogen im Gesicht erwischt worden. Wie man ihn kennt, blieb der Linkshänder nichts schuldig. ,,Es war aber nur ein Wortgefecht'', beteuerte Steffen Kobs, der denn auch unbehelligt weitermachte.

Seinen Bruder erwischte es. Reiner Kobs, zehnfacher und damit bester Torschütze, warf sich ins Getümmel. ,,Er wollte schlichten'', entschuldigte Steffen Kobs die leichte Handbgreiflichkeit. Ein Cottbuser nahm hingegen den Kontakt zum Anlass, sich ,,mit fünffacher Rolle über den Boden zu rollen'', untermalt von zusammenhangslosen Gebrüll. Beeindruckt durch die Aneinanderreihung verschiedenster Vokale machten die Schiedsrichter  nicht viele Worte. Sie zeigten Reiner Kobs die Rote Karte. Unmissverständlich.

Fünf Minuten noch. Die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen hatte zuvor die siebenstündige Busfahrt hervorragend weggesteckt, war gut ins Spiel gekommen und hatte dann auch den 7:10-Rückstand in eine 13:11-Pausenführung gedreht. Ähnliches im zweiten Durchgang, als ein 17:19 zum 22:20 für die SG wurde und danach zum 25:22.

Doch nicht nur Reiner Kobs fehlte nun, auch Andrè Hennings nach einer Zwei-Minuten-Strafe. Cottbus verkürzte in der erhitzten Lausitz Arena aus 23:25. Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen versuchte, die Zeit herunterzuspielen, ließ sich im Angriff bereitwillig festhalten.

Jeder Freiwurf brachte zehn Sekunden. Und als das Cottbuser 24:25 fiel, hatte es auch Jan Carstens nicht eilig, den Ball an die Mittellinie zu geben. Kurze Zeit später musste sich der überragende Torhüter , der 60 Minuten durchspielte, aber doch noch einmal seiner Haut wehren. Stürmische Kollegen wollten sich nach dem Abpfiff bedanken; es waren die letzten Handgreiflichkeiten in diesem Krimi.

Auch Helmut Zehrt, der als technischer Leiter mitgefahren war, und Peter Rickertsen, der ,,Berater auf Probe'', konnten und wollten ihre Glücksgefühle auch nicht verbergen. Im Sorbenland sprachen die Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen nur eine Sprache - die Sprache des Siegers.

 

Quelle: Dithmarschen Landeszeitung vom 24.11.2008

 

 

Unsere Mannschaft: Jan Carstens, Schäfer - Reiner Kobs (10/3), Hennings (4), Steffen Kobs (4), Wichmann (2), Will (2), Henrich (1), Pieper (1), Schrum (1/1), Henning Carstens, Greve, Plöhn, Hauenstein.

 

 

 

 


SG Kropp / Tetenhusen / Dithmarschen - Bad Doberan 36 : 27 (19 : 9)



Am 10ten Spieltag hatten wir die Mannschaft aus Bad Doberan zu Gast.
Nachdem Kai nach dem Potsdam-Spiel überraschend zurückgetreten war, hatten wir keine leichte Woche hinter uns.
Eine Lösung für den Trainerposten wurde allerdings schon am Donnerstag präsentiert. Neben Heine stellt sich zunächst Peter Rickertsen als Berater zur Verfügung (herzlich Willkommen)!!!
Nachdem in der Woche viel gesprochen wurde waren wir froh als der Anpfiff zum Spiel erfolgte.
Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir uns weiter NUR auf Handball konzentrieren.
Und wie sich herausstellte gelang uns dies eindrucksvoll.
Trotz eines 0:2-Rückstands spielten wir aus einer überragenden Abwehr schnell nach vorne und dort wurden die Chancen eiskalt genutzt.

Über 7:3, 14:4 (nach 18 Minuten!!!!!!), ging es zum 19:9-Halbzeitstand.
Diese klasse Halbzeit begeisterte die Zuschauer derart, dass diese sich schon zum Ende der 1.Halbzeit von ihren Sitzen erhoben und uns frenetisch feierten.

Nach dem Pausentee wollten wir auch die 2.Halbzeit Gas geben und versuchen einen Kantersieg zu landen.
Und dies sollte uns zunächst gelingen. Über 23:10 ging es zu einer 33:18-Führung (52. Minute). Dies sollte allerdings auch die höchste Führung gewesen sein.
In den letzten Minuten konnte Bad Doberan das Ergebnis noch etwas korrigieren.
Dies lag allerdings eher an uns. Durch einige technische Fehler und eventuell auch etwas nachlassende Kräfte kam es zu einem Endstand von 36:27.

Zwei enorm wichtige Punkte gegen den Abstieg, die durch eine super Mannschaftsleistung in Verbindung mit unseren Fans zustande gekommen ist.

Torhüter: Schäfi und Urns, Reiner (8/2), Hinne (8), Piepsa (6), Steffen (4), Thiesi (3/1), Matze (2), Kiwi (2), Henning (2), Nico (1), Robert und Carsten

P.S. Auch an dieser Stelle nochmals Danke an Kai für die geleistete Arbeit bei uns. Ohne dich würden wir sicher nicht so dastehen wie wir es jetzt tun!!!

 

 

 

 


Vfl Potsdam - HSG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen 36:17 (17:6)

Am Sonntag den 9. November ging es morgens um 9 Uhr auf den Weg nach Potsdam, zu einem sehr schweren Auswärtsspiel zum Vfl Potsdam dem Tabellenführer.

Spiel:
Nachdem wir in der 1. min das 0:1 gemacht haben wurden wir förmlich in den ersten 15 min vom Vfl Potsdam überrannt, der Grund war das wir zu viele technische Fehler und zu hektisch abgeschlossen auf dem Konto hatten. Die Gastgeber zogen bis zum 10:1 (17 min) davon.

Nach dieser Phase sind wir besser ins Spiel gekommen im Angriff und in der Deckung haben wir uns stabilisiert und die kämpferische Einstellung gefunden.

Nach der Halbzeit hielten wir gut mit und der Vfl Potsdam konnte sich nicht weiter absetzen, da wir im angriff ruhiger gespielt und die Konterabwehr funktioniert hat, dadurch konnten wir die schnellen Tempogegenstöße vermeiden.

In den letzten 15 min kam das Problem aus der anfangs Viertelstunde wieder, keine vorbereiteten Abschlüsse und zu viele technische Fehler dadurch kamen die Gastgeber immer wieder zu schnellen und leichten Toren.
(47-60 min) 26:15, 36:17

Fazit:
- Ende 1. Halbzeit und Anfang 2. Halbzeit guter kämpferische Einstellung
- die zwei Schwächephasen wurden bitter bestraft
- ein Dank an die tapferen Zuschauer die uns begleitet haben(Danke nochmal)

Aufstellung: Urns, Daniel, Hinne /, Reiner 2, Henning 3, Steffen /, Nico 1, Thies 6/2, Lorenz /, Malte 3, Matze /, Philipp 2, Kim /,Carsten S. /,


Niederlage nach 13 Minuten

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen geht beim VfL Potsdam unter

 

Mit einer Niederlage hatten sie gerechnet, diese eigentlich sogar fest eingeplant. ,,Selbst mit einer Glanzvorstellung werden wir dort keine Chance haben'', hatte Kai Nielsen, Trainer der Regionalliga-Handballer der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen, die Aussichten vor dem Spiel gegen den VfL Potsdam eingeschätzt. Dass seine Mannschaft aber gleich mit 17:36 (6:17) unter die Räder kommen würde, war ihm dann doch zu viel des Guten.

 

Nielsen war sogar derart verstimmt, dass er sich zu der Leistung seiner Spieler nicht äußern mochte. So übernahm Steffen Kobs, der diesen Nachmittag eigentlich auch nur abhaken wollte. Ab der 35. Minute hatte Kobs die Potsdamer Vorführung von der Bank verfolgen müssen, nachdem er mit Rot von der Platte geflogen war: ,, Ich wollte meinen gegenspieler an der Schulter packen und habe ihn dann im Gesicht erwischt. Es war aber kein hartes Foul. Ich denke nicht, dass ich gesperrt werde.''

Sehr viel härter war da die Packung, die Kobs und die SG in Potsdam kassierten: ,,Die waren eine bis zwei Klassen besser. Von der ersten bis zur letzten Minuten hatten wir keine Chance. Gar keine.'' Den einzigen Lichtblick gab es bereits in der ersten Minute. ,, Wir sind mit 1:0 in Führung gegangen, dann aber hat Potsdam Gas gegeben und ist bis zur 13. Minute auf 10:1 davon gezogen. Da war die Partie für uns gelaufen'', erklärte Kobs, der Hoffnung schöpfte, als die Gastgeber durchwechselten. ,,Da dachten wir, dass vielleicht noch etwas möglich ist. Zumindest wollten wir den Rückstand verkleinern.'' Das aber klappte nicht. Nicht einmal im Ansatz. ,,Egal wen die gebracht haben, die waren alle stark. Ich bin mir sicher, dass Potsdam durchmaschieren wird. Die haben viel Qualität.''

Anfangs der zweiten Hälfte war Kropp dann aber tatsächlich kurz am Drücker. Nach dem 6:17 Rückstand kam die Mannschaft bis zur 42. Minute auf 14:23 heran. ,,Da hatten wir Potsdam wirklich ganz gut im Griff. Dann aber haben die wieder ernst gemacht und wir hatten nichts mehr zu melden.''

Zwar versuchte die SG noch zu kämpfen, doch irgendwann ließ die Gegenwehr nach: ,,Wenn du derart unterlegen bist, steckst du einfach auf. In den letzten zehn Minuten haben wir viele Bälle weggeworfen, die Potsdam für leichte Tore nutzte.''

Ein Indiz, warum sich Kai Nielsen auch lange nach dem Spiel noch nicht beruhigt hatte.

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 10.11.2008

 

Unsere Mannschaft: Schäfer, Jan Carstens - Schrum (6/1), Henning Carstens (3), Pieper (3), Reiner Kobs (2), Henrich (2), Greve (1), Hennings, will, Hauenstein.

 

 

 

 


Erfolg durch Transpiration

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen siegt gegen Berlin

 

Drei Tore in Serie. Handball-Regionalligist BFC Preußen Berlin zeigte sich im Duell mit der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen in Spiellaune.

 

Die allersings beschränkte sich beim überraschenden 34:24 (19:12)-Heimsieg auf die ersten 10 Minuten in der zweiten Hälfte. Das übrige Spielgeschehen diktierte klar die SG.

Mit Spielbeginn zeigte die Mannschaft von Trainer Kai Nielsen eine unglaubliche Entschlossenheit. Von Respekt vor dem bisherigen Tabellendritten der Regionalliga war in der Partie nie etwas zu spüren. Ganz im Gegenteil. Die SG spielte einen feinen Tempo-Handball, der den Gästen aus Berlin schnell den Zahn gezogen hatte. Kai Nielsen sah es ähnlich: ,,Die haben wohl nicht damit gerechnet, mit welcher Entschlossenheit wir in die Partie gehen würden. Als klar war, dass wir stark in das Spiel starten, war die Partie für Berlin eigentlich schon fast verloren.''

In der Tat präsentierte sich sein Team von seiner besten Seite, geriet nie in Gefahr, die Zügel aus der Hand zu geben. Bis auf wenige Momente nach der Pause.

Als die Gäste drei Treffer in Serie anbrachten, drohte die SG etwas aus dem Tritt zu kommen, verlor kurz ihre spielerische Linie. Gestützt auf einen Bärenstarken Rückhalt Jan Carstens aber fing sich die Mannschaft schnell wieder. Kai Nielsen war selbst in diesen Minuten nicht bange: ,,Drei bis vier Tore Verschiebung sind in einem Spiel doch völlig normal. Nervös wurde ich da nicht.'' Eine Ruhe, die auch auf der starken Pahlener Bank fußt. ,,Egal, wen ich heute gebracht habe, nie war auf dem Feld ein Qualitätsverlust zu bemerken. Das hat mich wirklich gefreut. Eigentlich war die Formel für den Sieg gegen Berlin ganz einfach. Ein Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration machten die Erfolgs-Formel aus.

Eine Formel, die das Team um den starken Reiner Kobs schon früh anwendete. Das Team investierte derart viel Einsatz, dass ein Fragezeichen bezüglich der Kondition in der zweiten Hälfte durchaus angebracht schien. Der Einbruch aber kam nicht. Vielmehr spielte sich die SG in einen Rausch. Der Tabellendritte aus Berlin gab den machtlosen Statisten.

Eine Leistung, die Kai Nielsen auch mit dem Sieg gegen die HSG Tarp-Wanderup erklärt: ,,Das ist eine Mannschaft, die auch in der Vergangenheit ommer vor uns stand. Der Sieg gegen Tarp hat uns wirklich viel Auftrieb verliehen.'' Einen weiteren Sieg aber fordert Nielsen nicht: ,,Gegen den VfL Potsdam wird es sehr schwer. Selbst mit einer guten Leistung haben wir dort kaum eine Chance.'' Das aber hat man von der Partie gegen den BFC auch gedacht.

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 03.11.2008

 

Unsere Mannschaft: Schäfer, Jan Carstens - Henning Carstens (2), Schrum (3/2), Greve, Pieper (3), Hennings (5), Reiner Kobs (8/2), Steffen Kobs (5), Plöhn (2), Will (4), Hauenstein, Sievers (1), Wichmann (1).

 

 

 

 


HSG Tarp-Wanderup - HSG 23:26 (10:15)

HSG Tarp-Wanderup - HSG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen 23:26 (10:15)

Endlich geschafft.....
dies dachten sich nicht nur alle Spieler, die, nachdem der Stein vom Herzen gefallen war, wild auf dem Spielfeld der Treenehalle in Tarp herumsprangen, sondern wohl auch die wieder etwa 50 mitgereisten Fans (vielen Dank für die tolle Unterstützung), der Trainer und alle Verantwortlichen.

Zur Chronologie des Spiels:

Daniels Mutti hatte uns vor dem Spiel zu einem Schäferstündchen (diese Wort habe ich mir vor dem Artikel in der DLZ auch schon überlegt.... – wirklich...) eingeladen und es wurden leckere Brote und Getränke gereicht. Vielen Dank für alles....
Nachdem der „Geist von Tarp“ nun geboren war, machten wir uns auf den Weg in Richtung Treenehallen.
Das Spiel begann dann auch verheißungsvoll: Wir spielten im Angriff solide, machten wenig Fehler und nutzten unsere Torchancen. In der Abwehr wurde hart, aber nicht unfair, gedeckt, jeder unterstützte seinen Nebenmann, und wenn doch mal ein Ball durch die Abwehr rutsche, landete er am Körper von Urns oder im Unterleib der Tarper. So gingen wir schnell mit 5:2 in Führung.
Die Tarper konnten bis zu 15. Minute noch auf 6:6 ausgleichen, wir allerdings waren im ersten Durchgang die bessere und vor allem engagiertere Mannschaft, so dass wir mit 15:10 in Halbzeit gingen.

Im zweiten Durchgang kamen wir erneut gut aus den Sartlöchern und konnten den Vorsprung auf 23:16 (48. Minute) ausbauen. In dieser Phase war es vor allem Thies, der mit seiner Nervenstärke vom 7-Meter-Punkt das Schiff auf Kurs hielt.
Doch nun ging das große Zittern wieder los......
Tarp machte immer wieder schnelle Tore und wir waren im Angriff einfach nur ungefährlich und uneffektiv.... so schmolz der Vorsprung bis zur 58. Minute auf 24:22.
Dann kam für mich die Szene des Spiels:
Der Tarper Kreisläufer – seineszeichens Finalist beim Feldturnier in Delve – lief frei auf Schäfi zu und hätte auf 23:24 verkürzen können, doch Schäfi warf sich mit allem, was er hatte in den Ball und lenkte den Ball über die Latte..... stark und unglaublich wichtig !!
So machte Nico im nächsten Angriff den Sack mit dem 25:22 endlich zu.

Danach wurde nur noch gefeiert – wir feierten auf dem Spielfeld, in der Kabine, in der Flensburger Innenstadt, in der „Mausefalle“ und in Grogkeller in Flensburg bis morgens
um ???

Die Mannschaft: Urns, Schäfi, Reiner 6/1, Steffen 4/1, Thies 4/3, Kiwi 3, Hinne 2, Nico 2, Henning 2, Robert 1, Lorenz 1, Philipp 1, Malte, Carsten, Matze

Reiner Kobs


Sturm im Wasserglas

25:29 - SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen unterliegt auch HSV Insel Usedom

 

Die Lust auf Usedom wurde schon durch den Mannschaftsbus geweckt, der die insularen Handballer zeigte, wie sie sich von krausen Ostseewellen umspülen ließen, die meisten auf diesem Poster bis zum Knie im Wasser.

 

Lust auf die Eiderlandhalle entwickelte Trainer Jens-Peter Teetzen gleich nach der siebenstündigen Anreise:,,Wir mögen solche Atmosphäre mit vielen Zuschauern, die dicht am Rand sitzen.'' Die Lust steigerte sich, nachdem die HSV Insel Usedom die Regionalliga-Partie gegen die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen mit 29:25 (12:13) gewonnen hatte. Teetzen würde gern wiederkommen: ,,Ich wünsche den Dithmarschern den Klassenerhalt.''

Das kann schwierig werden. Den Jungs von der Eider steht das Wasser bis zum Hals - weniger wegen der 2:10 Punkte, jedoch weil sie die Punkte gegen Usedom auf dem Silbertablett serviert bekamen und dieses Tablett mit vereinten Kräften über Bord schmissen.

Usedom hat keine schlechte Mannschaft, blieb allerdings nicht lange komplett. Zwei Stolpersteine legte sich der HSV selbst in den Weg. Früh verloren die Insulaner Schlüsselspieler durch Rote Karten. Gerase hatte er seine Mannschaft mit 9:7 in Führung gebracht, da leistete sich Oliver Wendlandt, zuvor von einem Rückraumkracher niedergestreckt, einen nicht zitierfähigen verbalen Aussetzer. Die zweite Rote Karte galt Tomasz Gala,  der vor dem 12:12 Gegenspieler Henning Carstens im Gesicht erwischte.

In zweiminütiger Überzahl und mit einem 13:12 Vorsprung ging die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen in die Kabine. Diese Führung wuchs bis zum 15:12, hatte auch beim 18:16, 19:17 oder 21:19 ind er 47. Minute Bestand.

Am Ende aber setzte sich die trotz der Roten Karten größere Spielerdecke der Usedomer durch. ,,Dabei sollte Gordon Wicht nach seiner Gehirnerschütterung noch gar nicht spielen'', sagte Trainer Teetzen, der besagten Wicht nebst Robert Schulze aus dem Abwehrverband löste und Manndeckung gegen die Kobs-Brüder anordnete. ,,Die machen ganz schön Ballett'', begründete der HSV-Verantwortliche die entscheidende Maßnahme.

Teetzens Gegenüber Kai Nielsen musste nun die Machtlosigkeit seiner Vertretung erkennen. Ein Vier-gegen-Vier vor dem Kreis ist eigentlich ein Spaß für die angreifende Gruppe, weil es riesige Lücken gibt. Der Aufsteiger konnte nichts damit anfangen. Es gab keinen Druck aus dem Rückraum mit entsprechendem Zuspiel an den Kreis, und die Außen Lorenz Plöhn und Kim Will, zuvor nur sehr selten einbezogen, drängten viel zu früh nach innen.

Nielsen ersetzte Plöhn sogar durch einen weiteren Rückraumspieler. Brachte auch nichts. ,,Wir haben in dieser Phase den Kopf verloren und uns festgerannt'', musste Kai Nielsen erkennen.

Vor allem athletisch kam Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen nicht mit. Und ausgerechnet in dieser Phase bis zum 21:23 erlebte auch Torwart Jan Carstens, der so lange prächtig pariert hatte, ein kleines Tief.

Viele Faktoren hatten für die Dithmarscher gesprochen: Ein von langer Anreise ermüdeter Gegner, der früh auf zwei wuchtige und wichtige Kräfte verzichten musste. Ein Publikum, das echte Heimspielatmosphäre herbei rief. Häufige Überzahl sowie eine Führung, die Sicherheit hätte bringen können. Zwei Punkte lagen für die SG auf dem Silbertablett. Und wurden auf Nimmerwiedersehen versenkt.

2:10 Punkte zum Regionalliga-Start sind nicht schlimm. Das Auftaktprogramm war happig. Doch nach dem Freitagspiel in Tarp kommen reihenweise Gegner, die zu schlagen sind und geschlagen werden müssen.

Nur noch zwei Wochen hat die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen somit Zeit, Schwimmen zu lernen in kaltem Wasser. Dfür braucht der Aufsteiger vor allem im Angriff physische und mentale Robustheit, Die Zuversicht, dass das gelingen wird, ist vorgestern nicht gewachsen. Vorgestern bot die Spielgemeinschaft einen Sturm im Wasserglas.

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 20.10.2008

 

Unsere Mannschaft: Schäfer, Jan Carstens - Henning Carstens (1), Schrum (1), Greve (2), Pieper, Reiner Kobs (2), Steffen Kobs (10/5), Plöhn (3), Will (3), Hauenstein (1), Wichmann, Henrich (2).

 

 

 

 


SG Flensburg / Handewitt – HSG Kropp / Tetenhusen / Dithmarschen 38:22 (16:10)

Am letzten Sonntag führte uns der Weg in die Wikinghalle nach Flensburg. Wir trafen auf einen Gegner, der zu den Favoriten der Liga gehört und noch verlustpunktfrei war.

Nach 4 Monaten Auslandseinsatz war Hinne zum ersten Mal wieder dabei. Herzlich Willkommen Hinne.....

Zum Spiel:
Wir begannen völlig nervös und hatten uns nach 6 Minuten (Spielstand 0:4) sage und schreibe schon 9 technische Fehler/Fehlwürfe erlaubt – eine unglaubliche Bilanz.....
Dann kam allerdings unsere wohl stärkste Phase in diesem Spiel, die aber leider nur ca. 15 Minuten andauern sollte. In Minute 20. erzielte Henning mit einem blitzsauberen Sprungwurf das 8:9.
In diesen Minuten hielt Urns einige freie Bälle und sorgte so für Sicherheit in der Defensive.
Bis zur Halbzeit baute Flensburg die Führung allerdings wieder auf 16:10 aus.

In der Halbzeitpause haben wir uns dann vorgenommen, den Rückstand zu Beginn nicht zu groß werden zu lassen, um eventuell irgendwann noch mal die Chance auf einen Punktgewinn zu bekommen.
Dies gelang uns zu Beginn der 2. Halbzeit recht gut und nach 40 Minuten stand es 18:14.
Doch nun begann unsere insgesamt 3 schlechte Phase in diesem Spiel, die 20 Minuten andauern sollte. Flensburg drehte auf, wir machten Fehler um Fehler und das Zurücklaufen wurde auch teilweise eingestellt. So tauchten die Flensburger ein ums andere Mal frei vor unseren Torhütern auf und der Rückstand wurde stetig größer.
So hieß es am Ende 38:22 für den Favoriten.

Fazit:
- 3 Schwächephasen in nur 60 Minuten sind viel zu viel, um in der Regionalliga Punkte zu holen
- Hinne hat nichts verlernt.....
- jeder einzelne Spieler muss sich in den nächsten Wochen deutlich steigern, damit der Erfolg auch wieder zurückkommt
- trotzdem dürfen wir den Kopf nicht in den Sand stecken .... wir kommen aus der Krise ganz sicher raus....

Aufstellung:

Urns, Daniel, Hinne 7, Reiner 6/2, Henning 2, Steffen 2, Nico 2, Thies 2/2, Lorenz 1, Malte, Matze


Unten durch

Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen ist einer neuen Aufgabe noch nicht gewachsen

 

Einmal gelang Steffen Kobs eine List. Der Unterhandwurf des Linkshänders war eine schöne Schleuder. In geringer Höhe rutschte der Ball ins Netz. Allerdings lässt sich ein Torwart-Talent wie der gerade 18-jährige Robert Wetzel nicht unbegrenzt überraschen. Auch lag seine Bramstedter TS in dieser 46. Minute gegen die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen immer noch mit 24:19 vorn. Eine Viertelstunde später stand es in diesem Regionalliga-Handballspiel 36:27 (14:10). Nun waren die Dithmarschen unten durch.

 

Unten durch auf dem Schäferberg - wo sich die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen gegen bis dahin sieglose Bramstedter als vogelwilde Horde präsentierte. ,,36 Gegentore darf man hier nicht kassieren'', sagte Steffen Kobs. ,,Wir hatten uns so viel vorgenommen und haben so wenig umgesetzt'', ergänzte Henning Carstens, dem auf der ungewohnten Kreisläufer-Position einiges durcheinander geraten war.

Man soll sich durch einige knappe Zwischenstände nicht täuschen lassen. Es war eindeutig. Allein Torhüter Jan Carstens hielt die Gäste bis zur Halbzeit im Spiel. Auf 14:16 und 16:18 verkürzte Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen noch - es folgte eine Serie von fünf Gegentreffern.

Auf der Bank verfolgte Robert Wichmann das Geschehen mit Grausen. Wichmann hatte seine gute Tat nach einer Minute vollbracht - notgedrungen der einzige, denn bei diesem Treffer knickte er um. ,,Mein Fuß wird schon lange nicht mehr dick'', betonte der Mann mit der Nummer 17 von einem ausgeleierten Bandapparat. An weiteres Mitwirken war trotzdem nicht zu denken. Auf zwei bis drei Wochen schätzt Wichmann seine Zwangspause.

Das kann die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen nicht auch noch gebrauchen. Neben dem Kreis war die Mittelposition verwaistes Gebiet. Auch die Außen tauten erst  auf, als alles zu spät war. Reiner Kobs versuchte alles, bewirkte wenig, war auch an der verheerenden Siebenmeter-Bilanz (fünf Fehlwürfe!) beteiligt. Steffen Kobs: individuell ging's, sonst auch er zusammenhanglos.

Es ist ein gewaltiger Sprung von der Oberliga zur Regionalliga. ,,Dabei ist Bramstedt keine Übermannschat'', sagte SG-Trainer Kai Nielsen, der in der zweiten Hälfte neben einem Häuflein Unglücklicher stand. ,,Ich mochte auf der Bank schon gar keinen ansprechen.''

Ein Versehen war die zweite Neun-Tore-Niederlage binnen einer Woche denn auch keineswegs. Auf der Tribüne fiel der zurückgetretene letztjährige Kapitän und Torschützenkönig Malte Plöhn von einer Ohnmacht in die andere. ,,Wenn jeder nur 80 Prozent bringt, reicht es für die Regionalliga nicht'', erkannte auch Wichmann, der Verletzte, der so lange schon Probleme hat mit seinem verschlissenen Fuß.

Das Problem der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen existiert erst seit dem Aufstieg. Es ist ein Qualitätsproblem.

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 06.10.2008

 

Unsere Mannschaft: Jan Carstens, Schäfer- Henning Carstens (3), Schrum (2), Greve (1), Pieper (3/1), Reiner Kobs (8/5), Steffen Kobs (6), Plöhn, Hauenstein, Will (3), Wichmann (1).

 

 

 

 


Der Teufel steckt im Detail

Kropps erste Saison-Niederlage ist nicht an einem einzigen Wurf festzumachen

Eine Vorahnung, was die SG Kropp-Tetenhusen-Dithmarschen bei ihrer Rückkehr in die Handball-Regionalliga erwartet, hatte der Oberliga-Meister ja schon in den ersten Spielen bekommen, in denen er ungeschlagen geblieben war. Am dritten Spieltag aber wurde ihm zum ersten Mal so richtig das Fell über die Ohren gezogen. Am 27:36 (16:20) gegen den HSV Peenetal Loitz war nicht  zu rütteln.

Vielleicht wäre es anders gekommen, wenn Reiner Kobs diesen einen Schuss noch verwandelt hätte. 25:28 stand es aus Sicht der SG Kropp-Tetenhusen-Dithmarschen gute zwölf Minuten vor Schluss und Jan Dethloff, eine zentrale Figur im Spiel der Ostdeutschen, hatte gerade wegen einer harten Abwehraktion die Rote Karte gesehen. Doch Meik Hintze hielt den Ball aus dem Rückraum und bediente auch noch seinen Angriff, so dass Lars Effenberger den alten Abstand wieder herstellte. Drei weitere Tore in den nächsten nicht einmal zwei Minuten erstickten jegliches Aufbäumen des Aufsteigers in Keime. Am Ende überrollten die Gäste die Spielgemeinschaft, obwohl Jan Carstens noch so manchen Ball parierte. Doch gegenüber Hintze war noch besser drauf.

,,Das war ein verdienter Sieg'', sagte SG-Trainer Kai Nielsen, ,,das muss man neidlos anerkennen.'' In der Tat präsentierte sich Dithmarschens dritter Gegner deutlich stärker als zum Saisonauftakt der DHK Flensborg mit Ex-Nationalspieler Maik Makowka. Das war körperlich und spielerisch schon eine andere Liga, was da über die Kropper hereinbrach.

Zumal die gar nicht wussten, woher es gerade kam. ,,Bei uns hat sich jeder als Torschütze auszeichnen können'', freute sich HSV-Trainer Wolfgang Koch über das ausgesprochen flexible Angriffsspiel des HSV. Gegen eine so starke Truppe muss schon alles passen und das hat es einfach nicht uns Sicht der Gastgeber. Schlussmann Daniel Schäfer, der zunächst den Vorzug vor Carstens erhalten hatte, wurde nach gutem Beginn von seinen Vorderleuten viel zu oft alleine gelassen und bekam nicht mehr viel zu fassen. ,,Die Abwehr hatte es schwer'', sagte auch Nielsen, zumal Loitz ,,über den besten Kreisläufer der Liga'' verfügt.

Hinzu kam eine niederschmetternde Quote im Angriff, elf Tore bei 27 Würfen alleine im zweiten Abschnitt sagen alles. Schrittfehler, schlechte Pässe und Fangfehler summierten sich zu einer deutlichen Niederlage. ,,Ich bin nicht einmal zufrieden mit meiner Mannschaft'', sagte Nielsen, ,,manchmal gehen mit jüngeren Spielern halt die Gäule durch.''

Und diese Worte werden nur betont durch die Analyse seiner Kollegen gegenüber: ,,So leicht war es nicht'', befand Koch. ,,Wir mussten ganz schön kämpfen. Ich muss meiner Mannschaft aber ein Kompliment aussprechen, dass sie in den entscheidenden Phasen immer wieder das Tempo angezogen hat.'' Womit man dem Aufsteiger schon den Zahn gezogen hatte. ,,Bei uns ließen ja einige schon nach 15 Minuten die Köpfe hängen'', staunte Nielsen.

Und als sie plötzlich, in dieser Phase nach der Roten Karte, endlich glaubten, dass für sie etwas drin war, verdarben sie sich mit überhasteten Angriffen selbst die Wende. Alles an diesem einen Wurf von Reiner Kobs festzumachen, wäre deswegen falsch. Aber vielleicht...

 

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 29.09.2008

 

Unsere Mannschaft: Schäfer, Jan Carstens- Henning Carstens (1), Greve (3), Pieper, Reiner Kobs (7), Steffen Kobs (1), Plöhn (5), Henrich (2), Will (5), Hauenstein (1), Wichmann (2/2)

 

 

 


SV 63 Brandenburg-West vs SG Kropp-Tetenhusen-Dithmarschen 27:27

Am Samstag den 21. September stand unser erstes Auswärtsspiel beim SV 63 Brandenburg-West an. Es ging früh los am Samstag, da wir eine lange Fahrt vor uns hatten. Das Spiel sollte um 18Uhr beginnen und die Mannschaft erhoffte sich dort den ersten Saisonsieg einzufahren. Leider reichte es dann doch nur zu einem 27-27 Unentschieden, das für uns letztendlich dann doch noch glücklich war. Das Spiel startete mit einigen vergebenen Chancen für beide Mannschaften, wobei wir mehrfach technische Fehler machten und Brandenburg immer wieder an Jan im Tor scheiterte. So konnte sich keiner in der ersten Halbzeit absetzen und es ging mit einem Unentschieden 11:11 in die Halbzeit. Die erste Halbzeit hatten wir total verschlafen, es waren lediglich ein paar Spieler, die ihre Form vom letzten Wochenende erreichten. Es fand kein Tempo statt und man ging zu wenig an seine eigenen Grenzen. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann besser spielen und vor allem mit Tempo, denn so würden wir Brandenburg zum wackeln bringen. Wir setzten uns gleich nach der Halbzeit mit 3 Toren ab, und man hatte das Gefühl, das man es vlt. schaffen könnte sich abzusetzen. Doch die einfachsten Bälle wurden nicht rein gemacht und man verpasste es sich abzusetzen. Nun kamen auch noch Fehler in der Abwehr hinzu und es stand schnell wieder nach 40 gespielten Minuten der Ausgleich an der Anzeigetafel. Wir gingen dann abermals in Führung und konnten wieder eine 3-Tore-Führung herausarbeiten. So stand es in der 50. Minute 23:20 für uns. Leider konnten wir auch diese Führung nicht behaupten und gerieten sogar in einer hektischen Schlussphase in Rückstand. So lagen wir in der 58. Minute mit 26:27 hinten. Steffen erzielte dann kurze Zeit später den noch glücklichen 27-27 Ausgleich.
Fazit: Auch wenn wir klar unter unserem Niveau gespielt haben, hätten wir dort mit einer schlechten Leistung noch zwei Punkte mitnehmen können.  Doch dafür waren wir in der entscheidenden Phase einfach zu dumm und fahrlässig. Der Punktgewinn basierte auf Einzelanteilen, an denen Reiner und Jan großen Anteil hatten. Schade um die liegengelassenen Punkte. Das nächste Spiel wird um einiges schwieriger, wo wir mit einer anderen Einstellung reingehen müssen.  Zudem müssen wir hoffen das sich die angeschlagenen Spieler wieder erholen und wir ordentlich trainieren können.
Jan, Daniel - Henning 4, Nico 1, Malte 1, Reiner 8/1, Steffen 5, Philipp 1, Kim 2, Matthias 4, Robert 1

 

 

 


SG Kropp-Tetenhusen-Dithmarschen vs DHK Flensborg 25:25

Nun war es wieder soweit!! Nach zwei Jahren Abstinenz in der Regionalliga waren wir wieder zurück. Als erste Mannschaft durfte wir gleich zu Hause den uns nur alzu gut bekannten Gegner DHK Flensborg empfangen. Fürs erste Spiel sicher keine schlecht Aufgabe, da gegen Flensborg, selbsternannter Aufstiegskandidat nicht unbedingt zwei Punkte eingeplant sind.
Nun zum Spiel...Die Halle war gut gefüllt und das Spiel ging auch gut los.als nach drei Minuten der Bundesliga-Neuzugang Maik Makowka schon wegen einem Foul an Reiner und anschließendem Meckerns vier Minuten vom Platz musste. Die Halle war sofort da und hat uns dadurch voran getragen. Die erste Halbzeit blieb weitestgehend ausgeglichen. Wir haben gut Tempo gemacht und dadurch viele Siebenmeter haraus geholt. Die Deckung war sehr beweglich so das die starken Schützen Makowka und Tölle gar nicht ins Spiel kamen.
Durch eine sehr starke Abwehrleistung konnten wir uns in der zweiten Halbzeit kontinuierlich absetzen, so dass wir in der 42 min mit 19:14 führten. Dieser Vorsprung hielt sich bis zur 54 min (24:19). Viele in der Halle haben nun sicher gedacht dass wir das Spiel sicher nach Hause schaukeln würden..denkste!! Wir haben bis zum Schluss nur noch ein Tor gemacht und DHK deren sechs, sicherlich kann man das  hohe Tempo und die dadurch entstandenen  verschleiß Erscheinungen dafür verantwortlich machen.Das wäre aber zu einfach!
In der Endphase hat man einfach auch zu unklever gespielt und viele Bälle als Geschenke zu Tempogegenstößen weggeschmissen. Im Großen und Ganzen können wir mit unserer Leistung sehr zufrieden sein!!

Reiner Kobs:12/10, Henning Carstens:2, Nico Greve:2, Steffen Kobs:2, Kim Will:3, Lorenz Plöhn:1, Philipp Henrich:1, Matthias Hauenstein:1, Robert Wichmann:1

Nico Greve